25. Februar, 2024

Märkte

Ölpreise pendeln: Nahost-Risiken im Fokus

Ölpreise pendeln: Nahost-Risiken im Fokus

Am Freitag zeigten sich die Ölpreise nach einem markanten Anstieg am Vortag weitgehend stabil. Ein Fass (159 Liter) von Brent, der Nordseesorte, notierte zur Lieferung im April bei 81,58 US-Dollar und verharrte damit nahezu auf dem Niveau des vorangegangenen Tages mit einem minimalen Rückgang um fünf Cent. Hingegen konnte West Texas Intermediate (WTI), die amerikanische Rohölsorte, für die März-Lieferung einen leichten Anstieg um 12 Cent auf 76,35 Dollar verbuchen.

Die Ölpreise sind auf dem Weg zu einem substanziellen Wochenplus, angetrieben durch anhaltende Unsicherheiten in der geopolitischen Szenerie des Nahen Ostens. Auch zum Ende der Handelswoche beruhigt sich die Lage in der Region nicht. Im fortwährenden Gaza-Krieg bekräftigt die Islamistenorganisation Hamas ihre Forderung nach einem Waffenstillstand, eine Forderung, der Israel weiterhin nicht nachkommt. Angesicht dieser Spannungen haben Verbündete der Hamas, die militant-islamistischen Huthi aus dem Jemen, Handelsschiffe im Roten Meer angegriffen und stellen damit eine Bedrohung für die globalen Handelswege dar.

In Reaktion auf die angespannte humanitäre Situation im Gazastreifen hat der US-Präsident Joe Biden seine Kritik an der israelischen Regierung verschärft. Er bezeichnete die militärischen Aktionen Israels gegen die Hamas als unangemessen hart.

Die Entwicklungen im Nahen Osten bleiben also weiterhin ein bestimmender Faktor für Bewegungen auf dem Ölmarkt, wobei die jüngsten Nachrichten vorerst zu keinen drastischen Preisänderungen geführt haben.