24. Juni, 2024

Märkte

Ölmärkte setzen festen Trend fort: Anstieg inmitten geopolitischer Spannungen und stabiler Nachfrage

Ölmärkte setzen festen Trend fort: Anstieg inmitten geopolitischer Spannungen und stabiler Nachfrage

Die Rohölpreise setzen ihre robuste Entwicklung der letzten Tage fort. Zur Wochenmitte notierte ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent zur Juli-Lieferung bei 84,41 US-Dollar, was einem Plus von 19 Cent im Vergleich zum Vorabend entspricht. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 27 Cent auf 80,10 Dollar.

Die derzeitigen europäischen Rohölpreise erreichen damit das Niveau von Anfang Mai. Zu den wesentlichen Treibern der Preissteigerungen zählen die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten, insbesondere der Gaza-Krieg. Ein kürzlicher Angriff auf ein weiteres Schiff im Roten Meer verdeutlicht die hohen Risiken beim Rohöltransport über diesen zentralen Seeweg. Viele Transportfirmen meiden daher schon seit einiger Zeit diese bedeutende Route.

Trotz der jüngsten Preiszuwächse verbleiben die Ölpreise seit Wochen in einer engen Handelsspanne. Ausschlaggebende Impulse sind rar. Ein knappes Rohölangebot der großen Förderländer trifft auf eine konjunkturell bedingt verhaltene Nachfrage, die jedoch zuletzt etwas an Dynamik gewonnen hat.