13. Januar, 2026

Pharma

OBI Pharma und TegMine Therapeutics schließen globale Lizenzpartnerschaft: Fortschritt in der Onkologie

In der dynamischen und immer fortschreitenden Welt der biopharmazeutischen Forschung hat OBI Pharma einen bedeutenden Fortschritt erzielt, der die Möglichkeiten der Krebsbehandlung weiter revolutionieren könnte. Das renommierte taiwanesische Unternehmen hat erfolgreich eine exklusive, globale Lizenzvereinbarung mit dem in San Francisco ansässigen Unternehmen TegMine Therapeutics geschlossen. Diese strategische Kooperation zielt auf die Entwicklung eines hochspezialisierten glykan-gerichteten Antikörper-Wirkstoff-Konjugats (ADC) ab, das über ein enormes Potenzial zur Bekämpfung von Krebserkrankungen verfügt.

Die Finanzierungsstruktur dieser vielversprechenden Partnerschaft sieht für OBI Pharma sowohl eine sofortige Vorauszahlung als auch eine Reihe von erfolgsabhängigen Meilensteinzahlungen vor. Darüber hinaus werden nach der Markteinführung des Produkts gestaffelte Lizenzgebühren basierend auf dem Nettoumsatz des Produkts erhoben. Obwohl die spezifischen finanziellen Einzelheiten der Vereinbarung unveröffentlicht bleiben, werden die Bedingungen als mit aktuellen Branchenstandards vergleichbar angesehen, was die strategische Bedeutung dieser Allianz unterstreicht.

Im Zentrum dieser Kooperation steht ein hochpräziser ADC-Kandidat, dessen Entwicklung von beiden Unternehmen gemeinsam vorangetrieben wird. Die innovative GlycOBI®-Technologieplattform von OBI Pharma spielt eine entscheidende Rolle, indem sie eine präzise und stabile Herstellung ermöglicht. Diese bahnbrechende Technologie gewährleistet, dass die entwickelten Produkte den anspruchsvollen Anforderungen klinischer Anwendungen gerecht werden und somit die Effektivität zukünftiger Behandlungen verbessern.

Dr. Heidi Wang, CEO von OBI Pharma, und Dr. Jeff Bernstein, CEO von TegMine Therapeutics, äußern sich äußerst optimistisch über die Potentiale dieser Partnerschaft. Sie heben die komplementären Fähigkeiten beider Unternehmen hervor, die nicht nur dazu beitragen werden, die ADC-Produktpipeline zu erweitern, sondern auch weitere strategische Kooperationen fördern könnten. Der Fokus dieser Zusammenarbeit liegt auf der präzisen Anvisierung krebsspezifischer Glykane, wodurch Wirkstoffe effizient direkt an Tumore abgegeben werden können, während gesundes Gewebe weitgehend geschont wird.

Diese bahnbrechende Initiative verspricht nicht nur einen beschleunigten Übergang in die klinischen Studienphasen, sondern könnte durch den zielgerichteten Einsatz proprietärer Technologien neue Maßstäbe in der Krebstherapie setzen. Der ernst zu nehmende und gleichzeitig faszinierende Wettlauf gegen diese Krankheit könnte damit in eine neue, hoffnungsvolle Phase eintreten, die möglicherweise das Gesicht der Krebsbehandlung nachhaltig verändern wird.