14. April, 2024

Politik

Neue Runde im Nahost-Friedensprozess: Baerbock reist nach Ägypten und Israel

Neue Runde im Nahost-Friedensprozess: Baerbock reist nach Ägypten und Israel

Inmitten der angespannten Lage im Gazastreifen verstärkt die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock die diplomatischen Bemühungen für eine Entschärfung der Situation im Nahen Osten. Ihre Reise führt sie nach Ägypten, wo Gespräche mit dem ägyptischen Außenminister Samih Schukri auf dem Plan stehen. Ziel ist es, Wege zur Verbesserung der humanitären Lage in den palästinensischen Gebieten zu erörtern. Die Stationen ihrer Reise umfassen neben Kairo auch die israelischen und palästinensischen Gebiete. In Ramallah ist ein Treffen mit dem Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas sowie Außenminister Riad Malki angedacht. Eine Zusammenkunft mit ihrem israelischen Amtskollegen Israel Katz soll am darauf folgenden Tag stattfinden. Baerbock hat bereits im Bundestag ihre ernsthafte Sorge über die Ankündigung einer Bodenoffensive durch Israels Premierminister Benjamin Netanjahu zum Ausdruck gebracht. Sie hinterfragt dabei die Möglichkeit des Schutzes der Zivilbevölkerung, insbesondere in Rafah, wo viele Palästinenser Schutz gesucht haben. Die Außenministerin hebt hervor, dass die Sicherheit von 1,5 Millionen Menschen gewährleistet sein muss, die nicht einfach ignoriert werden könnten. Beständig setzt sich Baerbock für eine humanitäre Waffenruhe ein, um nicht nur einen Ausweg für die von der Hamas festgehaltenen israelischen Geiseln zu schaffen, sondern um auch endlich notwendige Hilfslieferungen in den Gazastreifen zu ermöglichen. Ihre Reise demonstriert den fortlaufenden Einsatz Deutschlands für eine diplomatische Lösung der langanhaltenden Konflikte in der Region.