25. Februar, 2024

Wirtschaft

Nemetschek Übertrifft Trotz Bauflaute Erwartungen

Nemetschek Übertrifft Trotz Bauflaute Erwartungen

In einem herausfordernden Umfeld für das Baugewerbe vermag die Nemetschek Group ihre Widerstandsfähigkeit zu beweisen, indem sie die prognostizierten Jahresziele sogar am oberen Rand erfüllt. Trotz der allgemeinen Bauflaute meldete das Münchener Unternehmen für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatzanstieg um 6,2 Prozent auf 851,6 Millionen Euro, wie aus vorläufigen Daten hervorgeht. Ohne den Einfluss von Währungsschwankungen hätte das Umsatzwachstum sogar bei acht Prozent gelegen. Beim operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen verzeichnet Nemetschek mit 257,7 Millionen Euro eine nahezu konstante Größe, obgleich das Ergebnis aufgrund des stetigen Wandels hin zu einem Abo-Modell für Softwareangebote unter Druck steht.

Diese Entwicklung bedeutet für den Softwarespezialisten, dass kurzfristig mit einer negativen Beeinflussung von Erlösen und Gewinnen zu rechnen ist, was jedoch von den positiven Umsatzresultaten nicht widergespiegelt wird. Trotz der Transformation schnitt Nemetschek in der jüngsten Abrechnung überraschend besser ab, als von Marktbeobachtern vorhergesehen wurde. Ein konkretes Nettoergebnis wurde von der Unternehmensführung noch nicht veröffentlicht.

CEO Yves Padrines fasst die erfreulichen Geschäftszahlen zusammen und bekräftigt die Aussage, dass Nemetschek ungeachtet einiger Wirtschaftshürden seinen erfolgreichen Kurs beibehält. Mit Spannung wird der vollständige Geschäftsbericht erwartet, der am 21. März veröffentlicht werden soll und dann auch einen genauen Ausblick auf das kommende Jahr beinhalten wird. Vorab ließ Nemetschek verlauten, dass für das aktuelle Jahr ein Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich und eine operative Marge von über 30 Prozent anvisiert wird – eine leicht optimistische Fortführung der 2023 erreichten 30,3 Prozent.