18. Juli, 2024

Politik

NATO-Gipfel: Stoltenbergs Bemühungen um Langfristige Militärhilfe für Ukraine gescheitert

NATO-Gipfel: Stoltenbergs Bemühungen um Langfristige Militärhilfe für Ukraine gescheitert

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg konnte die Bündnisstaaten nicht dazu bewegen, sich zu mehrjährigen Militärhilfen für die Ukraine zu verpflichten. Trotz intensiver Verhandlungen im Vorfeld eines bevorstehenden Gipfeltreffens in Washington scheiterte der Versuch, eine langfristige Unterstützung sicherzustellen.

Stattdessen einigten sich die 32 NATO-Alliierten darauf, innerhalb des nächsten Jahres Militärhilfe im Wert von mindestens 40 Milliarden Euro zu leisten. Diese Einigung markiert einen bedeutenden Fortschritt, bleibt jedoch hinter den von Stoltenberg angestrebten längerfristigen Zusagen zurück.

Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus verschiedenen Delegationen war die mehrjährige Verpflichtung ein zentraler Punkt auf der Agenda, um die nachhaltige Unterstützung der Ukraine in einem anhaltenden Konflikt sicherzustellen. Die Einigung auf eine einjährige Unterstützung zeigt jedoch, dass die NATO weiterhin entschlossen ist, die Ukraine zu unterstützen, wenn auch auf kürzerer Basis.

Die Entscheidung stellt die Bündnisstaaten vor neue Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich der Bereitstellung von Ressourcen und der strategischen Planung für die Zukunft der NATO-Ukraine-Beziehungen.