18. Juli, 2024

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Millionenschaden durch Unwetter in Graubünden: Lostallo stark betroffen

Millionenschaden durch Unwetter in Graubünden: Lostallo stark betroffen

Das jüngste Unwetter im Schweizer Kanton Graubünden hat erhebliche Zerstörungen und einen beträchtlichen finanziellen Schaden hinterlassen. Besonders betroffen ist die Gemeinde Lostallo im Misoxtal, wo ein Erdrutsch mindestens drei Häuser zum Einsturz brachte und umfassende Verwüstung anrichtete. Insgesamt beläuft sich der geschätzte Schaden auf 38 Millionen Franken, was fast 40 Millionen Euro entspricht.

Neben den zerstörten Gebäuden sind zwei weitere Menschen noch immer vermisst und ein Todesopfer wurde bereits beklagt. Die betroffene Gemeinde hat inmiddels einen Spendenaufruf gestartet, um die finanziellen Mittel zur Schadensbeseitigung zu sammeln.

Die Schäden umfassen auch eine beschädigte Trinkwasserleitung von etwa 600 bis 800 Metern Länge und das Ufer des Flusses Moesa, das auf einer Strecke von 400 Metern instandgesetzt werden muss. Außerdem wurden rund 100 Hektar Land überschwemmt und es gilt nun, insgesamt 290.000 Kubikmeter Schwemmmaterial und Schlamm zu entfernen.

Auch die Infrastruktur jenseits von Lostallo blieb nicht unverschont: Teile der Fahrbahn der Autobahn A13 wurden weggerissen. Diese wichtige Verkehrsader durch die Alpen wird derzeit mit Hochdruck repariert und soll ab dem 10. Juli zumindest einspurig in beide Richtungen wieder befahrbar sein.