22. Februar, 2024

Wirtschaft

Miele kündigt umfangreichen Stellenabbau an

Miele kündigt umfangreichen Stellenabbau an

Der renommierte Hausgeräte-Hersteller Miele steht vor tiefgreifenden Restrukturierungsmaßnahmen. Das traditionsreiche Familienunternehmen mit dem Unternehmenssitz in Gütersloh hat Pläne für einen weltweiten Stellenabbau verkündet. Rund 2000 Mitarbeiter sollen betroffen sein, um auf eine veränderte Nachfragedynamik zu reagieren und die Effizienz zu steigern.

Eine offizielle Erklärung steht seitens der Firma noch aus, jedoch ist für Dienstag eine Stellungnahme angekündigt. Vorab soll das interne Informationsrecht der Mitarbeiter gewahrt bleiben, wie ein Sprecher des Hauses hervorhebt. Diese Vorgehensweise zeigt die Bedeutung, die das Unternehmen der direkten Kommunikation mit seiner Belegschaft beimisst.

Geführt wird Miele von Markus Miele und Reinhard Zinkann, die eine langjährige Tradition unternehmerischer Verantwortung fortführen. Dies zeigt sich unter anderem in der beeindruckenden Firmengeschichte mit drei aufeinanderfolgenden starken Geschäftsjahren und einem Umsatzhoch von 5,43 Milliarden Euro im Jahr 2022 – ein Rekord in der Geschichte des Konzerns.

Bezeichnend für die herausragende Bedeutung des Standorts Gütersloh ist der frühere Ankündigung des Personalabbaus in der Waschmaschinen-Produktion, welche bereits im vergangenen Jahr erfolgte und auf die damalige Nachfrageschwäche zurückzuführen war.

Das 125 Jahre alte Jubiläumsunternehmen, bekannt für seine langfristige Strategie und Qualitätsprodukte, beschäftigt weltweit etwa 23.000 Mitarbeiter, wovon ungefähr die Hälfte in der Bundesrepublik tätig ist. Darunter sind allein in Gütersloh 5600 Angestellte.

In einem sich ständig wandelnden Marktumfeld legt Miele den Fokus nun darauf, seine Position zu festigen und zukünftige Herausforderungen proaktiv anzugehen.