Nach intensiven Untersuchungen hat die federführende Datenschutzbehörde der Europäischen Union eine empfindliche Geldstrafe in Höhe von 251 Millionen Euro gegen den Social-Media-Riesen Meta verhängt. Der Auslöser war ein gravierender Verstoß gegen die Datenschutzrichtlinien.
Begonnen hatte alles vor sechs Jahren, als Meta der irischen Datenschutzkommission (DPC) einen Datenvorfall meldete. Dieser betraf weltweit rund 29 Millionen Facebook-Nutzer, darunter etwa 3 Millionen in der EU. Die umfassende Untersuchung, die nun ihren Abschluss fand, hatte negative Folgen für Meta und resultierte in der hohen Geldstrafe.
Positiv hervorzuheben ist, dass Meta den Datenverstoß kurz nach dessen Entdeckung behoben hat, wie von der DPC bekannt gegeben wurde. Die Geldstrafe zeigt dennoch eindrücklich, wie wichtig der Schutz persönlicher Daten im digitalen Zeitalter ist und welche Konsequenzen Verletzungen dieser Verantwortung nach sich ziehen können.