29. Februar, 2024

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Marginales Plus bei Ölpreisen trotz anhaltender Spannungen im Nahen Osten

Marginales Plus bei Ölpreisen trotz anhaltender Spannungen im Nahen Osten

In einer nur geringfügigen Aufwärtsbewegung setzten die Ölpreise ihren Anstieg auch am Freitag fort. Für ein Fass der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im April notierte man zuletzt einen leichten Anstieg um vier Cent auf 81,67 US-Dollar. West Texas Intermediate (WTI), die US-amerikanische Referenzölsorte für März-Lieferungen, verzeichnete einen etwas kräftigeren Zuwachs von 20 Cent, womit sich der Preis auf 76,43 Dollar einpendelte. Der Preisaufschwung am Donnerstag, welcher sich überwiegend aus den geopolitischen Risiken im Nahen Osten speiste, trägt nun zu einem spürbaren Wochenplus bei. Die Region befindet sich weiterhin im Griff der Unsicherheit, ohne Anzeichen einer abklingenden Spannung zum Ende der Woche. Im Fokus steht insbesondere der Gaza-Konflikt, in dem die Hamas einen Waffenstillstand fordert - ein Ansinnen, das von Israel entschieden zurückgewiesen wird. Die mit den Hamas verbündeten Huthi-Rebellen aus dem Jemen haben zudem Schiffsrouten im Roten Meer angegriffen und damit den globalen Handel ins Visier genommen. Die Situation im Gazastreifen, welche humanitär bereits als katastrophal gilt, hat zu einer Verhärtung der Position der US-amerikanischen Regierung geführt. Präsident Joe Biden kritisierte die israelischen Streitkräfte scharf für ihr Vorgehen gegen die Hamas, welche er als unangemessen hart bezeichnete.