21. Juni, 2024

Wirtschaft

Leichter Rückgang bei US-Staatsanleihen trotz gemischter Konjunkturdaten

Leichter Rückgang bei US-Staatsanleihen trotz gemischter Konjunkturdaten

An den Finanzmärkten präsentierten sich US-Staatsanleihen mit einem schwächeren Auftakt. Der Futures-Markt signalisierte für die zehnjährigen T-Notes einen Rückgang von 0,14 Prozent auf 108,56 Zählern, was wiederum eine Rendite von 4,49 Prozent bedeutete. Die neuesten Wirtschaftsindikatoren liefern ein gemischtes Bild. Einerseits verzeichneten Bestellungen langlebiger Güter im April ein Anwachsen – ein positives Signal für die US-Wirtschaft. Andererseits musste die Wachstumsrate für März deutlich korrigiert werden, was die anfangs positiven Daten etwas trübt. Ein kleiner Lichtblick war die Zunahme der Aufträge für zivile Kapitalgüter außerhalb der Luft- und Raumfahrt, ein wichtiger Maßstab für das Investitionsverhalten der Unternehmen. Das Vertrauen in eine aggressive Zinspolitik der Federal Reserve scheint hingegen zu schwanken. Zu Beginn des Jahres waren noch sechs Zinssenkungen prognostiziert, gegenwärtig erwarten die Anleihemärkte lediglich eine einzige Reduzierung. Hauptgrund für diese Korrektur der Erwartungen ist die hartnäckige Inflation, welche die Zweifel an der Erreichung des angestrebten Inflationsziels der Fed von zwei Prozent schürt.