14. Juli, 2024

Wirtschaft

Kontinuierliches Energiesparen: Verhaltensänderung während der Energiekrise zeigt nachhaltige Wirkung

Kontinuierliches Energiesparen: Verhaltensänderung während der Energiekrise zeigt nachhaltige Wirkung

Wer zu Beginn der Energiekrise Anfang 2022 seinen Energieverbrauch reduziert hat, verhält sich auch heute noch überwiegend energieeffizient. Das ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Vermittlungsportals Check24 durchgeführt hat. Die Umfrageergebnisse lagen der Deutschen Presse-Agentur dpa am Samstag vorab vor.

Die Befragung ergab, dass beeindruckende 72 Prozent der Teilnehmer zu Beginn der Energiekrise ihren Verbrauch gesenkt hatten. Eine weiterführende Analyse dieser Gruppe zeigte, dass die Mehrheit dieser energieeinsparenden Konsumenten ihr Verhalten beibehalten hat: 50 Prozent sparen noch immer im gleichen Maße wie zu Krisenzeiten, 21 Prozent haben ihr Energiesparverhalten zwar reduziert, sparen aber dennoch weiterhin. Bemerkenswerte 22 Prozent haben ihre Bemühungen sogar intensiviert und sparen nun mehr Energie als zu Beginn.

Insgesamt sparen also 93 Prozent derjenigen, die mit Energiesparen während der Krise begonnen haben, auch heute noch. Nur vier Prozent der Befragten gaben an, ihren Energieverbrauch nicht mehr zu reduzieren, während sich drei Prozent nicht äußerten.

"Obwohl die Preise für Energie aktuell wieder auf einem niedrigen Niveau sind, spart der Großteil der Deutschen weiterhin beim Energieverbrauch", kommentierte Check24-Geschäftsführer Billy Scheufler. Seiner Meinung nach zeigt dies, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher seit der Krise ein stärkeres Bewusstsein dafür entwickelt haben, dass sich Energiesparen langfristig lohnt.