27. Mai, 2024

Wirtschaft

K+S im Warten auf richtungsweisende Kalilieferverträge mit China

K+S im Warten auf richtungsweisende Kalilieferverträge mit China

Die K+S AG, ein Schwergewicht im Düngersektor, hält hinblicklich ihrer Jahresziele weiter den Atem an, während maßgebliche Kalilieferabkommen mit China noch auf sich warten lassen. In diesem Spannungsfeld erörterte der Konzern, gelistet im MDax, bei der Präsentation finaler Geschäftszahlen für das erste Quartal, dass die untere Schwelle der Jahresgewinnprognose nunmehr als unwahrscheinlicher anzusehen sei, obschon das Unternehmen noch verschiedene Unabwägbarkeiten zugibt. Eine solche vorsichtige Einschätzung hatte K+S bereits Ende April, im Zuge der Bekanntgabe vorläufiger Quartalszahlen - welche operative Ergebnisse und freie Finanzmittelströme betrafen - formuliert. Die damaligen Werte, welche in einem bemerkenswert positiven Licht erschienen, wurden im neuesten Finanzbericht bestätigt. Obwohl die Umsätze im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 18 Prozent auf 988 Millionen Euro verzeichneten, bleibt der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) beachtenswert. Trotz eines Rückgangs um mehr als die Hälfte auf ungefähr 200 Millionen Euro, lässt sich anerkennen, dass der operative Gewinn im Vorjahreszeitraum außergewöhnlich hoch angesetzt war. Mit Blick auf die Zukunft schätzt Burkhard Lohr, der Vorstandsvorsitzende von K+S, das operative Ergebnis für das Jahr 2024 auf einen Wert zwischen 500 und 650 Millionen Euro. Zudem prognostiziert der Manager für denselben Zeitraum einen mindestens ausgeglichenen freien Finanzmittelstrom, angepasst um Einmaleffekte. Dieser Posten erreichte im ersten Vierteljahr bereits beachtliche 111 Millionen Euro und lässt das Unternehmen hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.