22. Januar, 2026

Pharma

Johnson & Johnson: Erfolgreiche Marktstärkung durch Innovation und Expansion

Johnson & Johnson, der angesehene US-amerikanische Großkonzern, hat das vergangene Jahr mit beachtlichen Umsatz- und Gewinnsteigerungen beendet. Diese positive Entwicklung ist in erster Linie auf die Einführung innovativer Arzneimittel sowie einer prosperierenden Medizintechnikbranche zurückzuführen. Unter der Leitung von Joaquin Duato hat sich das Unternehmen ambitionierte Ziele für das Jahr 2026 gesetzt, ungeachtet der kürzlich verhandelten Medikamentenrabatte mit der US-Regierung. Laut Angaben des Konzerns plant Johnson & Johnson eine signifikante Umsatzsteigerung mit einem angestrebten Umsatz zwischen 100 und 101 Milliarden US-Dollar für das laufende Jahr.

Zum Vergleich: Im Jahr 2025 verzeichnete Johnson & Johnson einen Umsatzanstieg von 6 Prozent, was einem Umsatzvolumen von 94,2 Milliarden Dollar (circa 80,5 Milliarden Euro) entspricht. Dieser Wert lag knapp unter den Erwartungen der Analysten. Trotz der positiven Umsatzprognose führte die jüngste Ankündigung zu einem leichten Rückgang der Aktien im vorbörslichen Handel.

Neben der Steigerung des Umsatzes plant das Unternehmen auch eine Erhöhung des Gewinns. Für das Jahr 2026 wird ein bereinigter Gewinn von 11,43 bis 11,63 Dollar je Aktie angestrebt. Im Vorjahr erzielte der Konzern einen Gewinn von 10,79 Dollar pro Aktie, was einem Wachstum von über acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Trotz der hohen Kosten, die mit der Übernahme des Biotechnologieunternehmens Halda Therapeutics, welche rund 3 Milliarden Dollar umfasste, verbunden waren, vermeldete Johnson & Johnson einen erheblichen Gesamtgewinn von 26,8 Milliarden Dollar; ein Anstieg von etwa 90 Prozent.

Laut dem CEO Joaquin Duato war das Jahr 2025 ein "Katapultjahr" für Johnson & Johnson, geprägt von einer beispiellosen Produktvielfalt und Innovationskraft. Der Konzern befindet sich auf einem Weg des beschleunigten Wachstums, vorangetrieben durch Fortschritte in seinen sechs Kernbereichen, zu denen Onkologie, Immunologie und Neurowissenschaften gehören. Insbesondere konnte das Unternehmen durch den Erfolg von Krebsmedikamenten wie Darzalex, Carvykti und Rybrevant beeindrucken, die die rückläufigen Umsätze des Psoriasis-Medikaments Stelara aufgrund der Konkurrenzprodukte kompensierten.

Johnson & Johnson investiert weiterhin in Forschung und Entwicklung, um seine Marktposition nachhaltig zu stärken und zukünftige Herausforderungen zu meistern. Der Konzern legt besonderen Wert auf die Weiterentwicklung seiner Produkte und die Erschließung neuer therapeutischer Bereiche, um langfristig den hohen Ansprüchen der Patienten und der globalen Gesundheitsbranche gerecht zu werden.