25. Februar, 2024

Politik

Israelischer Präsident Herzog bereichert diesjährige Münchner Sicherheitskonferenz

Israelischer Präsident Herzog bereichert diesjährige Münchner Sicherheitskonferenz

In einer aktuellen Mitteilung von Christoph Heusgen, dem Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, wurde bestätigt, dass Israels Präsident Izchak Herzog an der bevorstehenden Tagung teilnehmen wird. Während das Kommen weiterer Mitglieder der israelischen Regierung unter Premierminister Benjamin Netanjahu noch offen bleibt, steht fest, dass Netanjahu selber dem Ereignis fernbleiben wird. Die Erinnerungen an Netanjahus prägnanten Auftritt im Jahr 2018, als er ein Wrackteil einer in Israel abgeschossenen iranischen Drohne präsentierte, sind indes noch lebendig, unterstreichen sie doch die Bedeutung der Konferenz als Bühne für symbolträchtige politische Gesten.

Die diesjährige Agenda der Münchner Sicherheitskonferenz, die vom 16. bis zum 18. Februar angesetzt ist, wird maßgeblich von der Zuspitzung des Nahost-Konfliktes durch den jüngsten Hamas-Terrorangriff geprägt sein. Angesichts der Komplexität der regionalen Lage ist mit einer starken Präsenz von Führungspersonen aus dem Nahen Osten zu rechnen. Erwartet werden unter anderem Spitzenvertreter aus dem Libanon, Katar, dem Irak und Kuwait, ebenso wie die Außenminister von Saudi-Arabien und dem Oman. Auch Jemens Regierung wird sich hervorheben.

Die hochkarätige Versammlung etwa 50 internationaler Staats- und Regierungschefs in München veranschaulicht die Relevanz der Konferenz für die globale Sicherheitspolitik. Mit Spannung wird darüber hinaus die mögliche Teilnahme des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erwartet, wenngleich eine offizielle Bestätigung noch aussteht. Bundeskanzler Olaf Scholz wird das hochrangige Treffen ergänzen und Deutschlands Rolle in den internationalen Sicherheitsfragen weiter festigen.