19. April, 2024

Politik

Israelische Armee vermeldet Erfolge im Kampf gegen Extremismus

Israelische Armee vermeldet Erfolge im Kampf gegen Extremismus

In einem bemerkenswerten Kraftakt gegen extremistische Gruppierungen in Gaza verkündete die israelische Armee die Eliminierung von über 50 als Terroristen eingestuften Personen in Auseinandersetzungen am Schifa-Krankenhaus in der Stadt Gaza. Die militärische Offensive, die vor einigen Tagen begann, resultierte bisher in der Tötung von mehr als 140 mutmaßlichen Extremisten und der Inhaftierung von 600 weiteren Personen. Bei den festgenommenen handelt es sich, wie aus israelischen Militärkreisen zu vernehmen ist, unter anderem um hochrangige Mitglieder der islamistischen Gruppierungen Hamas und des Islamischen Dschihad. Zudem berichtet das Militär von Funden zahlreicher Waffenlager.

In der Darstellung der israelischen Streitkräfte wird besonders Wert darauf gelegt, dass die Operationen unter umsichtiger Schonung von Zivilisten, Patienten und medizinischem Personal durchgeführt werden. Dennoch sind diese Informationen von unabhängiger Seite bisher nicht bestätigt worden.

Der aktuelle Vorstoß markiert einen weiteren Schlag gegen die Hamas, der auch die Infrastruktur der Organisation im Visier hat. Im Laufe des Konfliktes musste die Armee bisher den Verlust von zwei ihrer Soldaten hinnehmen.

Die gegenwärtigen Geschehnisse reihen sich ein in eine Serie militärischer Aktionen, die bereits Mitte November zu einer ersten Operation im Schifa-Krankenhaus führten, bei der ein Tunnelkomplex der Hamas aufgespürt wurde.

Neben der Operation am Krankenhaus setzen sich die Scharmützel in anderen Bereichen des Gazastreifens fort, wobei das israelische Militär von 20 weiteren getöteten Extremisten berichtet.

Auslöser der verschärften militärischen Aktionen ist das Massaker vom 7. Oktober, das von Hamas-Kämpfern und weiteren extremistischen Palästinenserorganisationen an der Grenze zu Israel verübt wurde. Die steigende Anzahl an zivilen Opfern und die sich verschlechternden Verhältnisse in Gaza ziehen zunehmend internationale Kritik nach sich.