22. Februar, 2024

Politik

Israel trauert: Zahl der getöteten Geiseln nach Hamas-Angriff korrigiert

Israel trauert: Zahl der getöteten Geiseln nach Hamas-Angriff korrigiert

In einer tragischen Entwicklung im Nachgang des verheerenden Hamas-Angriffs auf Israel, hat sich die Anzahl der getöteten Geiseln erhöht. Israelische Streitkräfte informierten kürzlich die Familien von 31 Geiseln über den Tod ihrer Angehörigen. Bereits seit dem Angriff im Oktober waren mehr als 130 Personen im Gazastreifen gefangen gehalten worden. Daniel Hagari, ein Sprecher des Militärs, betonte das anhaltende Bemühen Israels, "die Bedingungen zu schaffen, um alle Geiseln heimzuholen."

Dieser angepasste Bericht über die getöteten Geiseln folgt auf die Berichterstattung der "The New York Times", die auf einem vertraulichen Dokument des israelischen Geheimdienstes basierte. Die Informationen deuteten darauf hin, dass mehrere Geiseln bereits während des Angriffs auf israelischem Territorium ums Leben kamen, und einige später im Gazastreifen an ihren Verletzungen starben oder von Hamas-Kämpfern getötet wurden. Weitere Fälle, die noch nicht bestätigt sind, könnten die Zahl der Todesopfer erhöhen.

Die jüngsten Opferzahlen einschließlich der zwei israelischen Soldaten, die bereits 2014 getötet wurden, gehen auch aus einem Bericht der "Times of Israel" hervor. Demnach wurden im Oktober 29 Menschen und die zwei Soldaten vom Gazastreifen entführt und sind nun für tot erklärt.

Von den ursprünglich 253 entführten Personen nach dem Angriff konnten im November letzten Jahres 105 Geiseln freigelassen werden. Weitere wurden vor der Waffenruhe oder durch israelische Einsatzkräfte befreit. Allerdings gab es auch tragische Fehlschläge – drei Geiseln kamen versehentlich durch israelisches Militärfeuer ums Leben.

Diese aktuellen Meldungen unterstreichen die fortwährenden Spannungen und das Leid, das der Konflikt zwischen Israel und der Hamas verursacht. Sie sind ein düsterer Hinweis auf das Schicksal jener, die inmitten politischer Unruhen zu Leidtragenden werden.