16. April, 2026

Technologie

Intelligenter Investorentrend: Künstliche Intelligenz als Gewinnbringer

Intelligenter Investorentrend: Künstliche Intelligenz als Gewinnbringer

Einschneidende technologische Fortschritte in Form künstlicher Intelligenz (KI) versprechen ein zukünftiges Wirtschaftswachstum in überwältigender Höhe. Experten der Unternehmensberatung PwC prognostizieren einen globalen Wirtschaftsboom, der durch KI-Einsatz bis zum Ende des Jahrzehnts einen Zugewinn von satten 15,7 Billionen US-Dollar bedeuten könnte. Organisationen, die auf diese Technologie setzen, können sich auf signifikante Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen freuen, was wiederum für Anleger höchst attraktive Renditen verspricht. Zwei Technologieunternehmen stechen hierbei besonders hervor, denn sie sind hervorragend aufgestellt, um von dieser Entwicklung zu profitieren und dies an ihre Aktionäre weiterzugeben.

Nvidia ist bereits jetzt ein großer Gewinner des KI-Booms – und das zu Recht. Das Unternehmen dominiert die Herstellung von Chips, die die fortschrittlichsten KI-Anwendungen ermöglichen. Advanced Micro Devices (AMD) hingegen hat es sich zum Ziel gesetzt, ebenfalls signifikante Marktanteile bei diesen begehrten Chips zu erobern.

Lisa Su, CEO von AMD, hat das Potenzial erkannt, das der Markt für KI-Beschleuniger bis 2027 bietet – mit einer veranschlagten Chance auf 400 Milliarden US-Dollar. AMD strebt an, eine führende Rolle in diesem wachsenden Sektor einzunehmen. Mit leistungsstarken neuen Chipsets, die CPUs, GPUs und Hochgeschwindigkeitsspeicher in einem bahnbrechenden, einheitlichen Design kombinieren, scheint das Unternehmen auf dem richtigen Weg zu sein. Firmen wie Meta Platforms und Microsoft zeigen sich bereits von den möglichen Leistungs- und Effizienzsteigerungen, die AMDs Chips in ihren Cloud-Computing-Operationen bieten könnten, beeindruckt. Die großen Chipeinkäufer dürften dem Markt mit Freude mehr Wettbewerb bringen und womöglich einen erheblichen Teil ihres Geschäfts auf AMD verlagern.

Darüber hinaus will AMD mit seinen hochleistungsfähigen Ryzen 8040 Prozessoren den Beginn einer neuen Ära AI-fähiger Personal Computer (PCs) einläuten. Laptops und andere mobile Geräte könnten damit effizienter KI-Anwendungen ausführen. Erste Hersteller wie Dell, Lenovo und Acer integrieren AMDs neue KI-Prozessoren in ihre neuesten PC-Modelle. Dies könnte den Beginn eines gewaltigen Trends markieren: Eine Studie von Canalys zufolge sollen bis 2027 60% aller gelieferten PCs in der Lage sein, beschleunigte KI-Anwendungen auszuführen.

Für die Fertigung dieser Chips ist ein weiterer Titan der Branche zuständig: Taiwan Semiconductor Manufacturing. Als führender Anbieter von Foundry-Diensten für Halbleiterprodukte fertigt TSMC einen wesentlichen Anteil der weltweit fortschrittlichsten elektronischen Bauteile. Im Jahr 2023 produzierte TSMC nahezu 12.000 einzigartige Produkte mithilfe von fast 300 Technologien für über 500 Kunden – darunter Schwergewichte wie Apple, Intel und Broadcom.

Dank seiner Spitzenposition auf dem Foundry-Markt und seiner weitreichenden Bedeutung für die Weltwirtschaft konnte TSMC beeindruckende Erträge für seine Investoren generieren, mit einem jährlichen Wachstum von Einnahmen und Gewinn von mehr als 17% über drei Jahrzehnte – sowie zuverlässigen Dividendenzahlungen seit 2004.

Das andauernd starke finanzielle Ergebnis von TSMC dürfte sich fortsetzen, da Regierungen Milliarden in Steueranreize fließen lassen, um TSMC zum Aufbau neuer Fertigungsstätten in den USA, Deutschland und Japan zu bewegen. Diese sollen die Versorgungsketten stärken und den Zugang zu neuesten Chips sichern. TSMC profitiert bereits jetzt von der steigenden Nachfrage nach KI-Chips: Im März verzeichnete das Unternehmen einen Netto-Umsatzanstieg von 34% im Vergleich zum Vorjahr auf 195,2 Milliarden Neue Taiwan-Dollar (entspricht 6,1 Milliarden US-Dollar).

Bevor man jedoch in Aktien von Taiwan Semiconductor Manufacturing investiert, sollte folgender Hinweis beachtet werden: Obwohl TSMC beeindruckende Leistungen zeigt, ist es nach der Analyse des Motley Fool Stock Advisor-Teams nicht unter den "Top 10 Aktien, die jetzt gekauft werden sollten". Stattdessen wurden andere Aktien ausgewählt, die möglicherweise in den kommenden Jahren beträchtliche Renditen generieren.