29. Februar, 2024

Wirtschaft

ICE-Verkehr auf der Strecke Köln-Frankfurt beeinträchtigt durch Metalldiebstahl

ICE-Verkehr auf der Strecke Köln-Frankfurt beeinträchtigt durch Metalldiebstahl

In den frühen Morgenstunden eines Freitags wurden die ICE-Verbindungen auf der hoch frequentierten Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt aufgrund eines Metalldiebstahls massiv gestört. Wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn in der Landeshauptstadt Düsseldorf bekannt machte, entdeckten Techniker das Fehlen des Materials in beiden Fahrtrichtungen im Raum Siegburg/Bonn. Als direkte Maßnahme wurde der Abschnitt für dringend notwendige Instandsetzungsarbeiten gesperrt. Für die Dauer der Reparatur müssen ICE-Züge über alternative Routen umgeleitet werden.

Das Unternehmen priorisiert die schnellstmögliche Behebung der Schäden und schätzt, dass die Reparaturarbeiten den gesamten Freitag in Anspruch nehmen werden. Reisenden wird empfohlen, sich vorab über den aktuellen Stand der Streckensperrungen in den digitalen Auskunftssystemen der Deutschen Bahn, namentlich auf bahn.de und in der DB Navigator App, zu informieren. Der Vandalismus führte darüber hinaus zu einer Aufhebung der Zugbindung: Betroffene Fahrgäste können ihre für den 02.02.2024 angesetzten Fahrten ohne Mehrkosten verschieben und nutzen dabei ihre Tickets für die Reise zum ursprünglich anvisierten Ziel – auch über modifizierte Routen, inklusive der Möglichkeit, Sitzplatzreservierungen kostenfrei zu annullieren.

Ergänzend teilte die Bahn mit, dass Fahrgäste weiterhin von ihren tariflichen oder gesetzlichen Rechten gebrauch machen können, die unter Umständen auch eine Rückerstattung des Ticketpreises beinhalten.

Laut Verkehrsinformationen der Deutschen Bahn müssen sich Reisende teils auf Verspätungen von rund 90 Minuten einstellen. Die Züge auf der Schnellfahrstrecke Köln - Frankfurt Flughafen umfahren die gewohnten Stationen Köln/Bonn Flughafen, Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd und halten ersatzweise in Bonn Hauptbahnhof sowie Koblenz Hauptbahnhof.