18. Juli, 2024

Politik

Humanitäre Helfer im Gazastreifen: UN schlägt Alarm

Humanitäre Helfer im Gazastreifen: UN schlägt Alarm

Die Vereinten Nationen haben angesichts der immer prekärer werdenden Sicherheitssituation im Gazastreifen ernsthafte Bedenken bezüglich der Gefährdung ihrer humanitären Helfer geäußert. Stéphane Dujarric, Sprecher der Organisation, betonte am Dienstag in New York, dass die Risiken inzwischen ein unerträgliches Maß erreicht haben.

In der vergangenen Woche hatten die Vereinten Nationen einen besorgniserregenden Brief an die israelischen Behörden geschickt, um auf die unhaltbaren Zustände aufmerksam zu machen. Darin wurde vor der Gefahr gewarnt, vor der die Helfer im umkämpften Gazastreifen stehen.

Medienberichte, insbesondere der US-Nachrichtenagentur AP, hatten zuvor angedeutet, dass die UN möglicherweise die humanitäre Hilfe einstellen müsste, sollte sich die Sicherheitslage nicht grundlegend ändern. Dieser Punkt wurde von Dujarric nicht direkt bestätigt. Dennoch machte er klar, dass die UN keine Absichten hegen, die Menschen im Gazastreifen im Stich zu lassen.