21. Juni, 2024

Politik

Hoffnungsvoller Ausblick auf den Ukraine-Friedensgipfel in der Schweiz

Hoffnungsvoller Ausblick auf den Ukraine-Friedensgipfel in der Schweiz

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat im Vorfeld des für Mitte Juni geplanten Ukraine-Friedensgipfels auf dem Bürgenstock bei Luzern Zuversicht geäußert. Trotz russischer Bemühungen, andere Staaten an einer Teilnahme zu hindern, zeigt sich Selenskyj optimistisch, dass Russland den Gipfel nicht mehr beeinflussen kann. Die Ukraine bemüht sich intensiv darum, weitere Teilnehmerstaaten für die Veranstaltung am 15. und 16. Juni zu gewinnen. So hat zuletzt Australien zugesagt, wie Selenskyj in seiner Ansprache am Mittwoch bekannt gab. Die von der Schweiz organisierte Veranstaltung soll dazu dienen, internationale Unterstützung für die Ukraine zu mobilisieren, während das Land weiterhin den russischen Angriffen trotzt. Auch aus Deutschland wird hochrangige Unterstützung erwartet: Bundeskanzler Olaf Scholz hat angekündigt, an dem Gipfel teilzunehmen. Neben Unterstützerländern hofft die Ukraine, auch neutrale oder sogar mit Russland verbündete Staaten von ihrer Position überzeugen zu können. Insbesondere China steht im Fokus der Bemühungen Kiews. Der Gipfel wird keinesfalls direkte Verhandlungen mit Russland umfassen, sondern vielmehr die Erarbeitung von Friedensperspektiven in den Vordergrund stellen. Eine russische Teilnahme ist nicht vorgesehen und wird von Moskau ohnehin abgelehnt.