18. Juli, 2024

Technologie

Glasfaser-Revolution in Hessen: Ein Viertel der Haushalte erreicht

Glasfaser-Revolution in Hessen: Ein Viertel der Haushalte erreicht

Mehr als ein Viertel der 3,1 Millionen Haushalte in Hessen verfügt mittlerweile über einen leistungsstarken Glasfaseranschluss. Dies teilte Digitalministerin Kristina Sinemus am Rande des 14. Gigabitgipfels in Wiesbaden mit. Der Anteil dieser Haushalte hat sich zwischen Ende 2022 und Ende 2023 um bemerkenswerte 10 Prozentpunkte auf über 26 Prozent erhöht. Dabei handelt es sich um Glasfaserleitungen, die direkt bis zu den Gebäuden führen und nicht nur bis zum Verteilerkasten. Sinemus erklärte, dass Hessen bis 2030 einen flächendeckenden Glasfaserausbau anstrebt.

Ein solcher Anschluss bietet nicht nur höhere Bandbreiten, sondern steigert auch den Immobilienwert und senkt den Stromverbrauch gegenüber herkömmlichen Anschlüssen, so die CDU-Politikerin. Deshalb warb Sinemus für die Vorteile dieser Technologie. Anbieter installieren Glasfasernetze unterirdisch häufig nur dann, wenn genügend Haushalte in einer Straße oder einem Wohnviertel entsprechende Verträge unterschrieben haben.

Allerdings übte FDP-Politiker Oliver Stirböck Kritik an der aktuellen Situation. Hessen belegt laut dem Gigabit-Grundbuch der Bundesnetzagentur nur Platz zwölf unter den Bundesländern, was die Glasfaseranschlüsse bis ins Haus betrifft. Dies sei, so Stirböck, eindeutig zu wenig.