12. Februar, 2026

Quartalszahlen

Geldregen-Alarm: Monte Paschi schockt den Markt mit neuen Milliarden-Zahlen

Italienische Großbank erfüllt Gewinnerwartungen und plant saftige Dividende nach Mega-Übernahme.

Geldregen-Alarm: Monte Paschi schockt den Markt mit neuen Milliarden-Zahlen
Italienische Bank nutzt Steueransprüche zur Kapitalstärkung und plant Kostensenkungen.

Die Integration von Mediobanca verzerrt die Vergleichbarkeit der Quartalsergebnisse massiv

Banca Monte dei Paschi di Siena hat im vierten Quartal einen beachtlichen Nettogewinn von 1,35 Milliarden Euro ausgewiesen. Das berichtete Ergebnis liegt damit exakt im Rahmen der analystenseitigen Erwartungen.

Experten weisen jedoch darauf hin, dass die aktuellen Kennzahlen eine Zäsur darstellen. Der ausgewiesene Gewinn umfasst zum ersten Mal den operativen Beitrag von Mediobanca. Ein direkter Vergleich mit vorangegangenen Quartalen ist aufgrund dieser Konsolidierung nicht zielführend.

Die Bank hatte die Übernahme von Mediobanca erst im September finalisiert. Das Transaktionsvolumen belief sich dabei auf massive 17 Milliarden Euro.

Der Konzern forciert aggressive Kostensenkungen und schüttet Dividenden aus

Für Anleger hält der Finanzbericht positive Nachrichten bereit: Die Bank schlägt die Ausschüttung einer Bardividende in Höhe von 0,86 Euro je Aktie vor. Dies signalisiert Vertrauen in die eigene Liquiditätssituation.

Parallel zur Ausschüttungspolitik treibt das Management die Effizienzsteigerung voran. Im direkten Zuge der Mediobanca-Transaktion strebt der Konzern Kosteneinsparungen von 300 Millionen Euro an.

Auch die Bilanzstruktur soll weiter optimiert werden. Monte Paschi plant, Steueransprüche im Umfang von bis zu 2,9 Milliarden Euro gezielt zu nutzen, um die Kapitalbasis nachhaltig zu stärken.

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