06. Februar, 2026

Quartalszahlen

Geld-Explosion bei BBVA: Warum diese Bank jetzt alle Erwartungen sprengt

Jahresbilanz 2025: Massiver Zinsüberschuss in Spanien und Mexiko rettet das Ergebnis trotz Türkei-Absturz.

Geld-Explosion bei BBVA: Warum diese Bank jetzt alle Erwartungen sprengt
Zinsüberschuss treibt BBVA-Bilanz: 9,8 Prozent Plus im Quartal. Mexiko und Spanien performen stark, Türkei schwächelt.

Die spanische Großbank BBVA hat ihre Position als einer der dominierenden Player in der Eurozone eindrucksvoll untermauert. Als gemessen am Börsenwert zweitgrößtes Kreditinstitut des Währungsraums legte der Konzern am Donnerstag Zahlen vor, die Analysten aufhorchen lassen. Trotz erheblicher makroökonomischer Gegenwinde in spezifischen Märkten gelang es dem Institut, die Profitabilität signifikant zu steigern.

Im Fokus steht dabei eine solide operative Performance, die primär durch das klassische Bankgeschäft getrieben wurde. Die Abhängigkeit von volatilen Märkten konnte durch die Stärke des Kerngeschäfts kompensiert werden, was die Resilienz des Geschäftsmodells unterstreicht.

Der Zinsüberschuss erweist sich als entscheidender Katalysator für das Jahresergebnis 2025

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Im vierten Quartal kletterte der Nettogewinn um 4,1 Prozent auf 2,53 Milliarden Euro. Damit traf die BBVA präzise die Markterwartungen. Noch beeindruckender stellt sich die Bilanz für das Gesamtjahr 2025 dar. Hier verzeichnete das Institut einen Anstieg des Gewinns um 4,5 Prozent auf insgesamt 10,51 Milliarden Euro.

Haupttreiber dieser Entwicklung war der Zinsüberschuss. Dieser legte im abgelaufenen Quartal um beachtliche 9,8 Prozent zu und erreichte ein Niveau von 7,03 Milliarden Euro. Dieser Wert übertraf die Prognosen der Analysten deutlich und zeigt, wie stark die Bank vom aktuellen Zinsumfeld profitiert.

„Der Nettogewinn stieg im vierten Quartal um 4,1 Prozent auf 2,53 Milliarden Euro und traf damit die Markterwartungen“, so die offizielle Mitteilung der BBVA.

Divergierende Regionalmärkte offenbaren die hohe Abhängigkeit von Spanien und Mexiko

Die geographische Aufschlüsselung der Ergebnisse zeigt jedoch ein gespaltenes Bild. Der Heimatmarkt Spanien fungierte als stabiler Anker mit einem Gewinnwachstum von 13,7 Prozent beim Nettogewinn. Parallel dazu erwies sich Mexiko erneut als Wachstumsmotor; hier konnte ein Plus von 10,8 Prozent verbucht werden.

Im scharfen Kontrast dazu steht die Entwicklung in der Türkei. Das dortige Geschäft litt massiv unter den regulatorischen Eingriffen. Der Gewinn in diesem Segment brach um 11,3 Prozent ein.

Ursächlich hierfür waren strikte Kreditbeschränkungen, die zur Bekämpfung der galoppierenden Inflation eingeführt wurden und die Margen der Bank in diesem Markt erheblich unter Druck setzten. Dennoch gelang es der BBVA, diese regionale Schwäche durch die Outperformance in Europa und Lateinamerika mehr als auszugleichen.

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