Die jüngste Fraport-Entgeltvereinbarung mit den Airlines sorgt für bemerkenswerte Kursgewinne. Am heutigen Morgen erreichten die Aktien des Frankfurter Flughafenbetreibers neue Höhen, die zuletzt im Jahr 2022 verzeichnet worden waren. Der aktuelle Monats-Chart zeugt von einem eindrucksvollen Ausbruch aus dem langjährigen Abwärtstrend. So erhöhten sich die Fraport-Papiere um über 6 Prozent auf aktuell 58,55 Euro. Zählt man die positiven Börsenreaktionen des Donnerstagnachmittags hinzu, ergibt sich bereits ein zweistelliges Kurswachstum.
Die Analystin Elodie Rall von JPMorgan würdigte die neue, vierjährige Planungssicherheit mit einer "Overweight"-Bewertung und hob das Kursziel auf 66 Euro an. Diese Einschätzung lässt die Aktien in Reichweite zu den Höchstständen der Jahre 2021 und 2022 rücken. Elodie Rall betrachtet Fraport nun als den übersichtlichsten Akteur innerhalb der Branche. Die aktuellen Flugverkehrstrends aus dem November sind dermaßen positiv, dass ihre Vorhersagen für 2025 sich schon heute als konservativ erweisen könnten.
Ein ähnliches Lob kommt von den Experten der Investmentbank Oddo BHF, die ihr Kursziel auf 61 Euro erhöhten und den "guten Deal" mit den Airlines priesen. Die getroffenen Konditionen seien besser als erwartet. Auch Patrick Creuset von Goldman Sachs stimmt mit diesem Optimismus überein und setzt mit 87 Euro sein Kursziel in den Bereich des zehn Euro entfernten Rekordhochs.