12. April, 2024

Politik

Forderung nach Waffenruhe im Nahen Osten: Baerbock setzt sich für Friedensdialog ein

Forderung nach Waffenruhe im Nahen Osten: Baerbock setzt sich für Friedensdialog ein

In einem Aufruf zur Deeskalation drängt Bundesaußenministerin Annalena Baerbock auf eine umgehende humanitäre Waffenruhe, die als Wegbereiter für einen langfristigen Frieden zwischen Israel und der Hamas dienen soll. Mit Blick auf die aktuellen Gespräche in Katar betonte Baerbock die Dringlichkeit eines Waffenstillstandes, um die Hoffnung auf Frieden wachzuhalten. Die Leid tragenden Parteien, sowohl in Israel als auch in Gaza, stünden hierbei im Mittelpunkt ihrer politischen Bemühungen. Baerbock, die sich gegenwärtig auf ihrer sechsten Reise in die Region befindet, verwies auf die ineinandergreifenden Schicksale – die Sterblichkeit in Gaza einerseits und das Schicksal der von der Hamas festgehaltenen Geiseln andererseits. Im Zuge der Verhandlungen in Doha, der Hauptstadt von Katar, setzt eine israelische Delegation auf Ergebnisse zu den Themen Waffenruhe und Geiselfreilassung, während zugleich Differenzen mit den USA hinsichtlich der Strategie im Konflikt vorherrschen. Die Außenministerin stellte ebenfalls die Notwendigkeit der verstärkten Grenzöffnung für humanitäre Unterstützung seitens Israels heraus, betonte jedoch gleichzeitig die fortbestehende Verantwortung Deutschlands für Israels Sicherheit. Sie machte deutlich, dass ein militärisches Vorgehen zwar Grenzen habe, die Hamas aber dennoch jegliche terroristische Aktivität einstellen müsse. Baerbocks diplomatische Tour sieht Treffen mit Ägyptens Außenminister Samih Schukri in Kairo sowie Besuche in Israel und den Palästinensischen Gebieten vor, wo sie mit hochrangigen Vertretern, einschließlich Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und Außenminister Riad Malki, sowie ihrem israelischen Amtskollegen Israel Katz Gespräche führen wird.