22. Februar, 2024

Politik

Explosion nahe griechischem Handelsschiff im Roten Meer löst Sicherheitswarnungen aus

Explosion nahe griechischem Handelsschiff im Roten Meer löst Sicherheitswarnungen aus

Die Sicherheit in der strategisch bedeutenden Seeregion des Roten Meeres steht erneut im Fokus der internationalen Gemeinschaft, nachdem ein griechisches Handelsschiff unter der Flagge der Marshall-Inseln nahe der Küste Jemens von einer Explosion erschüttert wurde. Die Besatzung, angehörend aus den Philippinen, blieb unversehrt und setzte ihre Fahrt fort. Dies gab die griechische Küstenwache bekannt und verdeutlicht damit die anhaltenden Risiken für die Schifffahrt in diesem Gebiet.

Laut einer Sprecherin der griechischen Küstenwache seien die genauen Umstände der Detonation noch unklar, eine treibende Mine könnte jedoch die Ursache sein. Die griechische Küstenwache reagiert mit dieser Annahme auf den Vorfall rund 50 Seemeilen distanziert von Aden, einer wichtigen Hafenstadt Jemens. Weiterführende Informationen zum betroffenen Schiff, welches Medienberichten zufolge den Namen "Star Nasia" trägt, stehen noch aus.

Die britische Handelsschifffahrtsplattform UKMTO reagierte umgehend und kommunizierte über die soziale Plattform X die Warnung, welche die Notwendigkeit erhöhter Wachsamkeit für alle Schiffe in der Region unterstreicht.

Dieser Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Aggressionen im Roten Meer, die seit Beginn des Gaza-Krieges verstärkt aufgetreten sind. Insbesondere die von dem Iran unterstützten Huthi-Rebellen stehen im Verdacht, gezielt Schiffe mit vermuteten israelischen Verbindungen anzugreifen. Als Reaktion darauf führten die Vereinigten Staaten und Großbritannien Militärschläge gegen Ziele im Jemen aus. Trotz einer Schwächung der Huthi durch die Angriffe, scheint die Gefahr für die Seefahrt nicht vollständig gebannt zu sein, was größere Reedereien dazu veranlasst, den traditionellen Handelsweg, über den gewöhnlich ein beachtlicher Anteil des Welthandels abgewickelt wird, zu meiden.