23. Juni, 2024

Wirtschaft

Expandierendes Tesla-Werk in Grünheide: Infrastruktur nimmt Formen an

Expandierendes Tesla-Werk in Grünheide: Infrastruktur nimmt Formen an

Der Ausbau der verkehrstechnischen Infrastruktur rund um das Tesla-Werk in Grünheide schreitet zügig voran und verläuft planmäßig. Dies bestätigte Brandenburgs Verkehrsminister Rainer Genilke (CDU) in einer Mitteilung. Die großangelegte Ansiedlung des Elektroautobauers Tesla erfordert umfangreiche Anpassungen der Verkehrsinfrastruktur sowie der umliegenden Wohngebiete. Für die Erweiterung des Straßennetzes sind beträchtliche finanzielle Mittel vorgesehen. Jüngst wurde eine neue Brücke an der Anschlussstelle Freienbrink der A10 fertiggestellt, die rund acht Millionen Euro kostete. Weitere Maßnahmen, wie die Fahrbahnerweiterung auf der L38, sind bereits abgeschlossen. Dennoch stehen noch einige Bauprojekte an, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken werden. Besonders kostenintensiv ist der geplante Neubau der Anschlussstelle Freienbrink-Nord, dessen Bauarbeiten im Jahr 2026 beginnen sollen. Diese neue Autobahn-Anschlussstelle wird an eine geplante Landstraße angebunden. Die Planung und der Bau werden von der Autobahn GmbH des Bundes übernommen. Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich hierbei auf etwa 255 Millionen Euro, von denen Bund und Land jeweils ungefähr die Hälfte tragen werden. Tesla plant, in den kommenden Jahren die Produktionskapazität in Grünheide erheblich zu steigern. Während das derzeitige Ziel bei 500.000 Fahrzeugen pro Jahr liegt, die noch nicht erreicht wurden, spricht das Unternehmen langfristig von einer möglichen Kapazität von bis zu zwei Millionen E-Autos am Standort Grünheide.