22. April, 2024

Politik

Europas Rüstungssektor im Visier: Scholz fordert intensivere EU-Kooperation

Europas Rüstungssektor im Visier: Scholz fordert intensivere EU-Kooperation

In einem Appell zur Stärkung der europäischen Verteidigungswirtschaft plädierte Bundeskanzler Olaf Scholz am Mittwoch für eine verstärkte Kollaboration unter den EU-Staaten im Bereich Rüstungsgüterbeschaffung. Während seiner Ansprache im Bundestag in Berlin betonte er die Wichtigkeit der Kooperation in der Rüstungsindustrie zur Sicherung der Landesverteidigung. Die bisher erreichten Fortschritte seien bemerkenswert, dennoch bedürfe es weiterführender Anstrengungen. Scholz räumte ein, dass die lange Zeit bestehende Distanz zwischen politischen Verantwortungsträgern und der Verteidigungsindustrie ein Versäumnis darstellte und hob hervor, dass die neu geschaffenen Synergien einen Schritt in die richtige Richtung markieren. Deutlich machte er, dass für wesentliche Waffensysteme nicht nur in Deutschland, sondern auch europaweit eine kontinuierliche Produktion gewährleistet sein müsse. Diese Forderung spiegelt den wachsenden Konsensus wider, dass eine robuste und zuverlässige Verteidigungsbasis für die Souveränität und Reaktionsfähigkeit der Nationen unerlässlich ist. Scholz's Äußerung kann möglicherweise eine neue Dynamik in die Beziehungen zwischen den europäischen Regierungen und der Rüstungsbranche bringen.