13. April, 2024

Märkte

Europäische Börsen erholen sich dank positiver Wirtschaftssignale

Europäische Börsen erholen sich dank positiver Wirtschaftssignale

Die Börsenlandschaft Europas hat nach den jüngsten Rückschlägen wieder einen positiven Trend eingeschlagen. Unterstützung erhielten die Märkte insbesondere durch enttäuschende Dienstleistungsdaten aus den USA, die im Laufe des Mittwochnachmittags publiziert wurden und die Hoffnung auf ein langsames Vorgehen der Notenbanken bezüglich Zinserhöhungen nährten. Hinzu kamen ermutigende Inflationsdaten aus dem Euro-Raum, die bereits am Vormittag für Impulse sorgten.

Der EuroStoxx 50, Kennziffer der wichtigsten Unternehmen der Eurozone, schloss den Handelstag mit einem Gewinn von 0,54 Prozent und erreichte 5069,25 Punkte. Der französische Cac 40 verbuchte ebenfalls Zuwächse und endete mit einem Plus von 0,29 Prozent bei 8153,23 Punkten. Der britische FTSE 100 zeigte sich dagegen weitgehend unbeeindruckt von den Entwicklungen und schloss mit marginalen Veränderungen bei 7937,44 Punkten.

Ein signifikantes Wachstum erlebte der Aktienkurs von BMW, der sich an der Spitze des EuroStoxx 50 positionierte und um fast 5 Prozent zulegte. Dem Autokonzern gelang ein beeindruckender Verkaufsstart in den USA zu Beginn des Jahres.

Freude bereitete den Anlegern auch die Ankündigung von Spotify über bevorstehende Preiserhöhungen, die sich positiv auf branchenverwandte Unternehmen auswirkte. So verzeichneten die Anteilsscheine von Vivendi einen Anstieg von 2,1 Prozent, während die Aktien der zur Vivendi-Familie gehörenden Universal Music Group sogar um beeindruckende 5,5 Prozent kletterten.

Weniger erfreulich war die Situation für die Anteilseigner von Swiss Re: Die Aktien des Rückversicherungsunternehmens sanken um 3,6 Prozent. Hintergrund war die überraschende Ankündigung vom Wechsel an der Unternehmensspitze, bei der Vorstandschef Christian Mumenthaler seinen Posten räumt. Marktbeobachter äußerten sich verwundert über diese Wendung.