22. April, 2024

Märkte

Euro zeigt sich beständig trotz gemischter Konjunktursignale

Euro zeigt sich beständig trotz gemischter Konjunktursignale

Im Schatten der Währungsmärkte zeigte der Euro am Dienstag nur geringe Bewegungsimpulse und hielt das Gleichgewicht des frühen Handels. Ein kurzzeitiges Aufblühen des Kurses verflüchtigte sich im Laufe des Nachmittags, und die europäische Leitwährung pendelte sich bei 1,0839 US-Dollar ein. Der von der Europäischen Zentralbank (EZB) festgelegte Referenzkurs erhöhte sich gegenüber dem Vortag leicht auf 1,0855 Dollar, wodurch sich ein umgerechneter Dollarwert von 0,9212 Euro ergab.

Gespannt richteten sich die Blicke des Marktes auf die Wirtschaftsdaten aus dem Atlantikraum, die allerdings kein einheitliches Bild zeichneten und somit den Währungshandel ohne eindeutige Route ließen. Die USA überraschten mit einer über den Erwartungen liegenden Zunahme bei den Aufträgen für langlebige Wirtschaftsgüter, wohingegen die Verbraucherstimmung unerwartet eine Trübung erfuhr.

In Deutschland, dem Kernland der Eurozone, veröffentlichte das Nürnberger Institut für Marktentscheidungen eine leichte Aufhellung des GfK-Konsumklimas, womit sich zum zweiten Mal in Folge ein positiver Trend abzeichnete. Doch die Geschwindigkeit, mit der sich das Verbrauchervertrauen erholt, bleibt gedämpft und verläuft 'langsam und schleppend', wie Marktexperte Rolf Bürkl betonte.

Die EZB gab außerdem bekannt, dass der Euro gegenüber weiteren wichtigen Referenzwährungen ebenfalls aufwertete. So erreichte ein Euro Werte von 0,85846 britischen Pfund, 164,40 japanischen Yen und 0,9810 Schweizer Franken. Währenddessen stieg der Preis für eine Feinunze Gold auf dem Londoner Markt auf 2177 Dollar – ein leichtes Plus von fünf Dollar im Vergleich zum Vortag.