18. Juli, 2024

Märkte

Euro unter Druck: US-Wahlkampf gibt dem Dollar Auftrieb

Euro unter Druck: US-Wahlkampf gibt dem Dollar Auftrieb

Der Euro hat am Freitagmorgen nachgegeben und ist unter die Marke von 1,07 US-Dollar gefallen. Im frühen Handel wurde die europäische Gemeinschaftswährung zu einem Kurs von 1,0690 Dollar gehandelt, was eine leichte Abwertung gegenüber dem Vorabend darstellt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,0696 Dollar festgesetzt. Die Gründe für den moderaten Anstieg des Dollar-Wertes liegen nach Einschätzung von Marktbeobachtern in der ersten Debatte des US-Präsidentschaftswahlkampfes. Hierbei zeigte Präsident Joe Biden im Vergleich zu seinem Herausforderer, Ex-Präsident Donald Trump, ein schwächeres Bild. Diese Wahrnehmung erhöhte die Unsicherheit über den Ausgang der Wahl, was dem Dollar als sicherer Hafen zugutekam. Im weiteren Tagesverlauf stehen zahlreiche Preisdaten aus der Eurozone und den USA zur Veröffentlichung an. Marktteilnehmer werden diese Zahlen aufmerksam verfolgen, da sie Aufschluss über den kurzfristigen Kurs der EZB und der US-Notenbank Fed geben könnten.