17. Juli, 2024

Märkte

Euro leicht erholt – Schwedische Krone unter Druck

Euro leicht erholt – Schwedische Krone unter Druck

Der Euro hat am Donnerstag eine leichte Steigerung verzeichnet. Gegen Mittag notierte die Gemeinschaftswährung bei etwa 1,07 US-Dollar und lag damit leicht über dem Wert vom Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,0689 Dollar festgesetzt.

Der Handel zwischen Euro und Dollar verlief am Vormittag eher ruhig. Weder Konjunkturdaten noch wirtschaftliche Stimmungstendenzen hatten signifikante Auswirkungen auf die Kursentwicklung. Innerhalb der Eurozone beschleunigte sich das Wachstum der Geldmenge zuletzt, während die Wirtschaftsstimmung sich minimal eintrübte. Besonders die Stimmungsdaten aus Italien zeichneten ein gemischtes Bild.

Im Gegensatz dazu stand die schwedische Krone unter Druck. Obwohl die schwedischen Währungshüter beschlossen, ihre Geldpolitik nach der jüngsten Zinssitzung vorerst nicht zu verändern, signalisierten sie für den weiteren Jahresverlauf mögliche Lockerungen, um der abnehmenden Inflation entgegenzuwirken. In der Türkei sehen sich die Zentralbanker mit weit größeren Herausforderungen konfrontiert: Ein Leitzins von 50 Prozent soll der ausufernden Inflation Einhalt gebieten, und an dieser restriktiven Geldpolitik dürfte sich laut Notenbank so bald nichts ändern.

Am Nachmittag richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer auf eine Reihe von Konjunkturdaten aus den USA. Erwartet werden unter anderem das Wirtschaftswachstum für das erste Quartal, die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie Daten vom Immobilienmarkt. Außerdem stehen Auftragszahlen aus der Industrie zur Veröffentlichung an, die Hinweise auf die Investitionsneigung der US-Unternehmen geben könnten.