18. Juli, 2024

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Euro auf leichtem Höhenflug: Währungen im Fokus

Euro auf leichtem Höhenflug: Währungen im Fokus

Der Euro konnte am Mittwoch moderate Gewinne verzeichnen. Am Nachmittag wurde die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,0825 US-Dollar gehandelt, nachdem sie am Morgen noch etwas schwächer notiert hatte. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs ebenfalls auf 1,0825 US-Dollar fest, was eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vortag (1,0814) darstellt. Umgerechnet kostete der Dollar somit 0,9237 Euro, geringfügig weniger als zuvor (0,9247 Euro).

Die Kursbewegungen blieben jedoch relativ bescheiden, da sowohl in der Eurozone als auch in den USA keine bedeutenden Konjunkturdaten bekanntgegeben wurden. Zudem äußerte sich der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, vor dem Senat am Dienstag und vor dem Repräsentantenhaus am Mittwoch erneut unschlüssig zu einer möglichen baldigen Leitzinssenkung, was zur Marktstabilität beitrug.

Das britische Pfund zeigte sich gegenüber Euro und Dollar leicht gestärkt. Grund hierfür waren Äußerungen des Chefvolkswirts der Bank of England, Huw Pill, zur weiterhin hohen Inflation im Vereinigten Königreich. Händler interpretierten dies als Zeichen dafür, dass Leitzinssenkungen durch die britische Notenbank weniger wahrscheinlich sind. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg beträgt die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung bei der nächsten Sitzung im August derzeit weniger als 50 Prozent.

Zusätzlich legte die Europäische Zentralbank die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84518 britische Pfund, 174,79 japanische Yen und 0,9723 Schweizer Franken fest. Auch der Goldpreis erlebte einen leichten Aufwärtstrend: Eine Feinunze wurde am Nachmittag in London für 2380 Dollar gehandelt, etwa 15 Dollar mehr als am Vortag.