18. Juli, 2024

Technologie

EU und Ukraine verlängern Roaming-Vereinbarung – Keine Zusatzkosten für ukrainische Bürger

EU und Ukraine verlängern Roaming-Vereinbarung – Keine Zusatzkosten für ukrainische Bürger

Die neue Verlängerung der Roaming-Vereinbarung ermöglicht es ukrainischen Bürgern, ein weiteres Jahr lang ohne hohe Zusatzkosten innerhalb der EU zu telefonieren, Nachrichten zu versenden und das Internet zu nutzen. Dies gab die Europäische Kommission bekannt und betonte die fortgesetzte Zusammenarbeit mit 22 europäischen und sieben ukrainischen Telekommunikationsbetreibern, um Flüchtlingen aus der Ukraine günstige Kommunikationsmöglichkeiten zu bieten.

Damit handelt es sich bereits um die fünfte Verlängerung dieses Abkommens. In einer Erklärung äußerte sich EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hoffnungsvoll, dass die erschwinglichen Telefonanrufe den Menschen Trost in schwierigen Zeiten gebracht haben.

Parallel zur Roaming-Vereinbarung arbeitet die Ukraine an einer langfristigen Lösung: dem Beitritt zu einer gemeinsamen Roaming-Zone mit der Europäischen Union. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Mitte Juni ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet. Nun wartet das Land auf eine positive Bewertung der Gesetzesänderungen durch die Europäische Union, um Verhandlungen über den Beitritt zu einem einheitlichen Roamingraum aufnehmen zu können.

Bereits seit 2017 profitieren Bürger in den 27 EU-Mitgliedsstaaten, Island, Liechtenstein und Norwegen von wegfallenden Roaming-Gebühren. Dies ermöglicht es Mobilfunkkunden, im EU-Ausland ohne zusätzliche Kosten zu telefonieren, Nachrichten zu versenden und im Internet zu surfen.