18. Juli, 2024

Wirtschaft

Entwicklungszusammenarbeit: Fortschritte und Herausforderungen

Entwicklungszusammenarbeit: Fortschritte und Herausforderungen

Oft wird die Effizienz der Entwicklungshilfe infrage gestellt: Armut sei weiterhin allgegenwärtig, die finanziellen Mittel flössen in die Taschen korrupter Eliten, und Eigeninitiative bleibe häufig auf der Strecke. Diese Kritik mag in vielen Fällen zutreffend sein. Doch es gibt auch bemerkenswerte positive Entwicklungen zu verzeichnen. So haben dank verschiedener Impfprogramme Abermillionen Menschen überlebt, die Kindersterblichkeit ist gesunken, und die durchschnittliche Lebenserwartung steigt kontinuierlich. In der Vergangenheit schien man der Beseitigung des Hungers näherzukommen, aber diese Fortschritte haben in letzter Zeit Rückschläge erlitten. Aktuell leiden 280 Millionen Menschen weltweit an Hunger, und 120 Millionen Menschen sind als Flüchtlinge unterwegs. Naturkatastrophen und Dürreperioden verwandeln ganze Landstriche in unbewohnbare Gebiete. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist es notwendig, mehr und nicht weniger Geld zu investieren. Eine verstärkte Fokussierung auf Koordination, Konzentration und strategische Investitionen ist dabei essenziell.