13. April, 2024

Wirtschaft

Entschärfung am Horizont: Schlichtung im Tarifstreit der Luftsicherheit in Sicht

Entschärfung am Horizont: Schlichtung im Tarifstreit der Luftsicherheit in Sicht

Die Anspannung an den deutschen Luftverkehrsknotenpunkten dürfte vorerst abnehmen. Im Zuge der Tarifauseinandersetzungen, die rund 25.000 Angestellte privater Luftsicherheitsfirmen betreffen, kam es zu einer Einigung zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und den Arbeitgebern, die Verhandlungen in einem Schlichtungsprozess fortzusetzen. Der Beginn der Schlichtung ist für den kommenden Freitag angesetzt, wobei eine Einigung spätestens für den Sonntag erwartet wird, teilten Verdi und der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) mit. Die zu erzielenden Ergebnisse dieser Verhandlungen, geleitet von Hans-Henning Lühr, einstiger SPD-Finanzsenator der Freien Hansestadt Bremen, werden für beide Parteien als Empfehlungen gelten, ihnen jedoch keinerlei verpflichtenden Charakter auferlegen. Die in Aussicht gestellte Schlichtung führt dazu, dass während der Verhandlungen von der Gewerkschaftsseite keine Streiks initiiert werden dürfen. Zuvor führten Warnstreiks des Sicherheitspersonals zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugbetriebs an diversen deutschen Airports. Die Beschäftigten sind im Kundenauftrag der Bundespolizei für die Überprüfung von Passagieren, Flughafenmitarbeitern und deren Gepäck an den Zugängen zu sensiblen Sicherheitszonen verantwortlich.