13. April, 2024

Politik

Drohnenattacke auf US-Stützpunkt in Syrien abgewehrt

Drohnenattacke auf US-Stützpunkt in Syrien abgewehrt

In einer jüngsten Eskalation der Spannungen wurden US-Truppen im Südosten Syriens Ziel eines Drohnenangriffs. Berichten zufolge haben proiranische Milizen aus dem Irak die Drohne in Richtung des Militärstützpunkts Al-Tanf entsandt, der an den Grenzen zu Jordanien und dem Irak liegt. Die amerikanischen Streitkräfte haben die Drohne erfolgreich abgeschossen, bevor sie ihr Ziel erreichen konnte. Bislang hat sich keine Gruppierung offiziell zu dem Angriffsversuch bekannt. Informationen über mögliche Schäden oder Verletzungen als Folge des Zwischenfalls sind nicht verfügbar, und auch das US-Militär hat keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Dieser Vorfall ereignete sich nach einem schweren Zwischenfall in Damaskus, bei dem ein Luftangriff, welcher Israel zugeschrieben wird, das Leben zweier Generäle der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) forderte. Bei demselben Angriff kamen zusätzlich fünf IRGC-Mitglieder ums Leben. Der Angriff zielte auf die Konsularabteilung der iranischen Botschaft in Damaskus, wofür der Iran Israel verantwortlich macht. Die Angriffe auf US-Militäreinrichtungen in der Region sind seit dem Ausbruch des Gaza-Krieges vor knapp einem halben Jahr häufiger geworden. Eine der schwerwiegenden Attacken nahe der syrischen Grenze in Jordanien führte zum Tod von drei US-Soldaten am 28. Januar. Die USA antworteten mit massiven Luftangriffen auf die Positionen proiranischer Milizen im Irak und in Syrien. Seitdem hatten die Angriffe auf amerikanische Stützpunkte in dieser Zone fast vollständig nachgelassen, bis zu diesem jüngsten Zwischenfall.