24. Mai, 2024

Märkte

Dow Jones Industrial setzt Gewinnserie fort, während Nasdaq 100 leicht nachgibt

Dow Jones Industrial setzt Gewinnserie fort, während Nasdaq 100 leicht nachgibt

Der amerikanische Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag erneut von seiner dynamischen Seite, mit dem Dow Jones Industrial, der sich weitere moderate Gewinne sicherte. Der traditionelle Leitindex erlebte eine leichte Steigerung von 0,14 Prozent und erreichte einen Stand von 39 112,97 Punkten. Hingegen musste der technologielastige Nasdaq 100 einen minimalen Rückgang von 0,21 Prozent auf 18 047,82 Punkte hinnehmen, während der breite S&P 500 nahezu unverändert bei 5188,12 Punkten notierte.

Besorgnis erregte der jüngste Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, der über den Erwartungen lag und ein potentielles Abflauen des bisher robusten Arbeitsmarktes signalisiert. Analysten spekulieren, dass dieser Trend Hoffnung auf eine weniger restriktive Geldpolitik wecken könnte.

ARM sorgte unternehmensseitig für eine Dämpfung der Stimmung, als besonders bei Anlegern Enttäuschung aufkam. Der Chiphersteller, dessen Technologien in nahezu allen Smartphones zum Einsatz kommen, konnte mit seiner Umsatzprognose für das neue Geschäftsjahr nicht überzeugen und verzeichnete ein Kursminus von beträchtlichen fünfeinhalb Prozent. Die negativen Schlagzeilen zogen weitere Schwergewichte der Chipbranche nach unten: Nvidia, Broadcom und Globalfoundries mussten jeweils Verluste zwischen 1,5 und 1,7 Prozent verbuchen.

Die Projektionen zur Umsatzentwicklung seitens Airbnb standen ebenso in der Kritik, woraufhin die Aktie der Online-Unterkunftsvermittlung um nahezu sieben Prozent absackte. Weitere Enttäuschung kam von Roblox, das mit seinem Ausblick auf das Neugeschäft die Anleger mit einem Einbruch um 23 Prozent konfrontierte.

Auf der positiven Seite konnte Robinhood überraschen. Der Online-Broker schlug mit seinem Quartalsgewinn die Marktprognosen und sorgte für einen Aktienanstieg von 1,2 Prozent. Treiber für das Umsatzwachstum waren hierbei insbesondere höhere Zinsen sowie das Geschäft mit Kryptowährungen.

Indes kursieren um Warner Bros Discovery Gerüchte über zusätzliche Maßnahmen zur Kosteneinsparung, um die finanziellen Ziele für die nächste Periode zu erreichen. Dies berichtete Bloomberg mit Verweis auf informierte Quellen. Trotz schwacher Quartalszahlen konnte die Unterhaltungsschmiede zuletzt ein Kursplus von 2,2 Prozent verzeichnen.