19. Mai, 2024

Technologie

Digitale Kommunikation auf dem Vormarsch: Deutschland verzeichnet massiven Anstieg in der Nutzung von Messenger-Diensten

Digitale Kommunikation auf dem Vormarsch: Deutschland verzeichnet massiven Anstieg in der Nutzung von Messenger-Diensten

Die digitale Transformation der Kommunikation nimmt in der Bundesrepublik weiter Fahrt auf: Laut aktuellen Daten der Bundesnetzagentur, die auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zurückgehen, zeigen die Deutschen eine zunehmend geringere Neigung zum Versand von traditionellen SMS. Während im Jahr 2023 rund 5,3 Milliarden Kurznachrichten per SMS versendet wurden, was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von etwa 0,5 Milliarden entspricht, boomt das Segment der Internet-Messenger-Dienste. Es wurden nämlich im selben Zeitraum beeindruckende 891 Milliarden Sofortnachrichten über das Internet verschickt. Dies stellt eine Steigerung von rund elf Prozent zum Jahr 2022 dar und reiht sich in einen fortlaufenden Trend ein, der seit 2012 zu beobachten ist.

Die Kommunikationsmuster haben sich entscheidend gewandelt: Immer mehr Menschen tauschen Texte, Bilder, Videos, Dokumente und Emojis über Online-Plattformen aus. Im Durchschnitt ergeben sich beeindruckende 379 Sofortnachrichten pro Monat für jede Person, die dieser Form des digitalen Austauschs regelmäßig nachgeht.

Diese Entwicklung zeichnet sich seit einigen Jahren ab. Nachdem im Jahr 2012 der Höhepunkt mit 59,8 Milliarden SMS erreicht wurde, hat die Verbreitung von Smartphones sowie die Attraktivität von Messenger-Diensten wie Whatsapp, Threema und Signal den klassischen SMS-Versand mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt. Die aktuellen Zahlen untermauern diesen Trend und zeigen eindrucksvoll, dass die Zeit der SMS ihrem Ende entgegensteuert, während die digitalen Kommunikationswege blühen.