03. Februar, 2026

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Deutschland tätigt Investition in die Zukunft des Stromnetzes: Beteiligung an Tennet

Die Bundesregierung hat einen bedeutenden Schritt zur strategischen Stärkung der nationalen Energieversorgung unternommen, indem sie sich eine Minderheitsbeteiligung von 25,1 Prozent an der deutschen Sparte des niederländischen Stromnetzbetreibers Tennet gesichert hat. Diese Transaktion erfolgt durch die staatliche Förderbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die etwa 3,3 Milliarden Euro investieren wird. Mit dieser Investition garantiert Deutschland seinen Einfluss beim größten Übertragungsnetzbetreiber des Landes, was als entscheidender Vorteil in der Sicherung der Energieinfrastruktur betrachtet wird.

Der teilweise Verkauf der deutschen Aktivitäten des niederländischen Staatsunternehmens war von Experten schon länger antizipiert worden. Bereits im September wurde bekannt, dass sich zusätzlich drei weitere Investoren mit einem Gesamteinsatz von 46 Prozent an Tennet Deutschland beteiligen werden. Trotz dieser erheblichen Teilveräußerung behält das Mutterunternehmen einen signifikanten Anteil von rund 29 Prozent an seiner deutschen Tochtergesellschaft, was eine stabile Kontinuität in der Unternehmensführung erwarten lässt.

Mit dieser Entscheidung verstärkt die Bundesregierung ihr Engagement für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Energiepolitik. Ziel ist es, eine resiliente Energieinfrastruktur zu gewährleisten, die die Energieversorgung Deutschlands auch in den kommenden Jahrzehnten zuverlässig sichern soll. Der Schritt zur Erhöhung der nationalen Beteiligung an strategischen Energieunternehmen unterstreicht das Bestreben der Regierung, die Energiewende aktiv voranzutreiben und gleichzeitig die Unabhängigkeit und Sicherheit der Energieversorgung des Landes zu stärken.