27. Mai, 2024

Wirtschaft

Deutscher Beherbergungsmarkt erlebt rekordträchtiges erstes Quartal

Deutscher Beherbergungsmarkt erlebt rekordträchtiges erstes Quartal

Die deutsche Hotel- und Gastgewerbebranche blickt auf einen vielversprechenden Start ins Jahr zurück. Mit einer erstmals seit Beginn der Covid-19-Pandemie steigenden Anzahl an Übernachtungen stellt das erste Quartal 2023 sogar einen neuen Rekord auf. Laut den aktuellen Erhebungen des Statistischen Bundesamtes zählten die Beherbergungsbetriebe in den ersten drei Monaten insgesamt beachtliche 88,9 Millionen Übernachtungen. Dies entspricht einem Anstieg von 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und übertrifft sogar das bisherige Spitzenergebnis aus dem ersten Quartal 2019. Vor Corona hatte die Branche 86,9 Millionen Übernachtungen verzeichnet.

Im Detail war der März 2023 ein besonderer Monat für die Branche: Mit 35,6 Millionen Übernachtungen von Gästen sowohl aus Deutschland als auch aus anderen Ländern übertraf man den bis dahin höchsten März-Wert aus dem Jahr 2018 um stattliche 2,5 Millionen. Hier zeigt sich ein Wachstum von 12,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Der Anstieg geht vornehmlich auf die verstärkte Nachfrage von inländischen Gästen zurück, die im März 13,2 Prozent mehr Übernachtungen buchten. Hier dürfte insbesondere der zeitige Beginn der Osterferien in fast allen Bundesländern einen positiven Effekt gehabt haben. In Zahlen bedeutet das ein Plus auf 30,1 Millionen Übernachtungen von binnenländischen Gästen. Auch internationale Besucher trugen zum Aufschwung bei – ihre Übernachtungen stiegen im März um 7,8 Prozent auf 5,5 Millionen an.

Über das gesamte erste Quartal hinweg konnten die Betriebe bei Übernachtungen von Gästen aus Deutschland ein Wachstum von 8,5 Prozent auf 73,9 Millionen verbuchen, während die internationalen Übernachtungen um 7,8 Prozent auf 15,0 Millionen anstiegen. Diese Zahlen beziehen sich auf Einrichtungen mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten, was die Vergleichbarkeit mit den Vorjahren gewährleistet und kleinere Anbieter ausschließt.