28. Februar, 2024

Märkte

Deutsche Pfandbriefbank demonstriert finanzielle Resilienz trotz Marktskepsis

Deutsche Pfandbriefbank demonstriert finanzielle Resilienz trotz Marktskepsis

In einem kürzlich veröffentlichten Statement, bemüht sich die Deutsche Pfandbriefbank, Bedenken hinsichtlich ihrer finanziellen Stabilität zu zerstreuen. Mit erfolgreich umfangreicher Absicherung ihrer Refinanzierung für das Jahr 2024 möchte das Kreditinstitut Vertrauen in ihre Risikominimierungsstrategien stärken. Die Bank vermeldet nicht ohne Stolz, dass die Kundeneinlagen die Schwelle von sieben Milliarden Euro überschritten haben. Dieser beachtliche Betrag stützt sich vorwiegend auf Festgelder, die mit durchschnittlichen Laufzeiten von über drei Jahren eine langfristige Kapitalbindung darstellen. In Ergänzung dazu weist die Bank auf die Emission mehrerer Pfandbrief-Anleihen hin, die seit dem Sommer letzten Jahres platziert wurden.

Die Investment-Community scheint allerdings weiterhin Zurückhaltung zu üben. Trotz der beruhigenden Signale von der Deutschen Pfandbriefbank, reagierte der Aktienmarkt verhalten: Das Wertpapier des Finanzhauses verzeichnete kurz nach der Ankündigung einen Rückgang von 2,5 Prozent. Diese Entwicklung fügt sich in einen längerfristigen Trend, da das Aktienpapier der Bank seit Ende Januar einen Wertverlust von rund 20 Prozent hinnehmen musste. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Aktienkurs sogar halbiert, was die Anleger unsicher stimmt, trotz der optimistischen Töne aus Garching bei München.