19. Mai, 2024

Technologie

Deutsche Handykunden steigern Datennutzung im Ausland signifikant

Deutsche Handykunden steigern Datennutzung im Ausland signifikant

Die Bundesnetzagentur verkündet eine beachtliche Zunahme des von deutschen Handynutzern im Ausland verbrauchten Datenvolumens: Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete 2023 ein beachtliches Wachstum von 33 Prozent, was einer Menge von 374,4 Millionen Gigabyte entspricht. Nachdem 2022 bereits ein Anstieg von 75 Prozent festgestellt wurde, was vorrangig auf die geringe Reisetätigkeit im Pandemiejahr 2021 zurückzuführen war, setzt sich der Trend eines steigenden Datenkonsums auch nach Corona fort.

Innerhalb der Europäischen Union genießen Reisende bereits seit einigen Jahren den Luxus des Roaming zu Inlandspreisen, was die unbeschwerte Nutzung mobiler Dienste auch im Urlaub ermöglicht. Außerhalb der EU-Zone kann hingegen das Roaming zu einer kostspieligen Angelegenheit werden.

Tanja Richter, die Technikchefin von Vodafone Deutschland, sieht die Gründe für den gestiegenen Datenverbrauch vor allem in der verstärkten Nutzung von Apps und Streaming-Services. In einem Statement führt sie aus, dass das Teilen von Fotos und Videos in hoher Auflösung gerade im Urlaub zu einer alltäglichen Angelegenheit geworden ist. Weiterhin seien die Menschen wieder verstärkt und für längere Zeit im Ausland unterwegs, was den gesteigerten Datenverbrauch zusätzlich begünstigt.