In einer bemerkenswerten Entwicklung hat der CO2-Ausstoß der im vergangenen Jahr neu zugelassenen Fahrzeuge in Deutschland eine signifikante Reduzierung erfahren, was den Weg für umweltfreundlichere Mobilitätslösungen ebnet. Laut Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes verringerte sich der durchschnittliche CO2-Ausstoß um beeindruckende 11,7 Prozent und liegt nun bei 105,8 Gramm pro Kilometer. Dieser rückläufige Trend reflektiert die erfolgreichen Anstrengungen zahlreicher großer Automobilhersteller, ihre Emissionen erheblich zu minimieren, wenngleich die Fortschritte zwischen den Marken variieren.
Volkswagen, der unbestreitbare Marktführer, erzielte eine bemerkenswerte Reduktion von 14,5 Prozent und erreicht nun einen Wert von 109 Gramm CO2 pro Kilometer. Im Vergleich dazu verzeichnete Mercedes lediglich eine bescheidene Verbesserung von 2,6 Prozent, womit ihre Fahrzeuge bei 118,6 Gramm pro Kilometer liegen. BMW, auf Platz drei der Zulassungsrangliste, verzeichnete mit einer Einsparung von 11,3 Prozent auf 105 Gramm pro Kilometer ein respektables Ergebnis, das mit dem allgemeinen Markttrend im Einklang steht.
Besonders hervorzuheben sind die Tochtermarken von Volkswagen: Skoda, Audi und Seat. Diese Marken verzeichneten alle stärkere Rückgänge als die Hauptmarke. Insbesondere Seat, zu dem auch die sportliche Linie Cupra zählt, führte die Liste der Marken mit einer beeindruckenden Reduktion von 18,7 Prozent an und erreichte einen Durchschnittswert von 96,7 Gramm CO2 pro Kilometer. Als Außenseiter in dieser positiven Entwicklung steht Volvo da, wo der CO2-Ausstoß um 9,2 Prozent anstieg, jedoch immer noch auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau bei 78,3 Gramm.
Dieser Rückgang der Emissionen ist teilweise auf die zunehmende Verbreitung von Elektrofahrzeugen zurückzuführen. Der Ausbau des Anteils von Elektrofahrzeugen in den Flotten von Volkswagen und seinen Tochterfirmen hat wesentlich zur verbesserten CO2-Bilanz beigetragen. Im Gegensatz dazu hat sich bei Mercedes in diesem Bereich kaum etwas geändert, und Volvo musste sogar einen Rückgang im Elektroanteil hinnehmen. Dennoch sind diese Veränderungen nicht ausschließlich auf die Elektrifizierung der Fahrzeugflotten zurückzuführen. Auch Marken wie BMW, die ihren Elektroanteil nur moderat erhöhen, erreichen Emissionsreduktionen, die nahezu dem Marktschnitt entsprechen.
Ohne die Elektrifizierung wären die Fortschritte bedeutend geringer: Diesel-Fahrzeuge stoßen durchschnittlich 166 Gramm CO2 pro Kilometer aus, während Benziner bei 144 Gramm liegen. Die offiziellen Verbrauchs- und Emissionszahlen liefern ein detailliertes Bild der Fortschritte, jedoch können die realen Werte abhängig von der Nutzung variieren, insbesondere bei der Verwendung von Plug-in-Hybriden im rein elektrischen Modus. Der Wandel hin zu emissionsärmeren Fahrzeugen zeigt, dass die Automobilindustrie auf einem guten Weg ist, wenngleich noch zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen sind, um die Ziele der nachhaltigen Mobilität vollständig zu erreichen.