22. April, 2024

Märkte

Der DAX auf Kursrekordjagd: Steigerungen locken Investoren

Der DAX auf Kursrekordjagd: Steigerungen locken Investoren

An den Finanzmärkten bleibt die Luft knistern vor Spannung – am letzten Börsentag vor den Osterfeiertagen kletterte der DAX beinahe an seine Höchstmarke von 18.511 Punkten und schloss mit einem minimalen Plus von 0,07 Prozent bei stolzen 18.490,45 Zählern. Im März zeigte sich ein Monatsgewinn von beeindruckenden 4,6 Prozent und der Jahresbeginn kann sogar mit einem Anstieg von 10,4 Prozent prahlen. Die Hoffnung auf herannahende Zinssenkungen im euro- und dollarwährigen Raum beflügelt die Aktienmärkte. Zudem trägt eine stabile US-Wirtschaft dazu bei, dass mehr Anleger auf den fahrenden Zug aufspringen, in der Hoffnung, die sich abzeichnende Hausse nicht zu verpassen. Entgegen mancher Erwartungen, es könnte vor dem verlängerten Osterwochenende zu Gewinnmitnahmen kommen, halten sich diese bisher in Grenzen.

Interessanterweise stehen die US-Börsen nach der Osterpause bereits am Montag wieder im Rampenlicht, während der deutsche Aktienmarkt am Karfreitag sowie am Ostermontag eine Verschnaufpause einlegt. Bei den mittelgroßen Unternehmen musste der MDax ein leichtes Minus verbuchen, während der DAX mit Leichtigkeit die oberen Ränge hielt.

Besondere Aufmerksamkeit genießen die Aktien von Siemens Energy, deren Aufwärtstrend mit einem Anstieg von 2,7 Prozent fortgesetzt wurde. Auch Rheinmetall zeigt sich von seiner starken Seite – die Aktie legte um 1,1 Prozent zu. Bei den Nachzüglern befindet sich die DHL Group, die einen Rückgang von 1,6 Prozent verbuchte, nachdem die Deutsche Bank die Kaufempfehlung zurückzog.

Der Blick in den MDax richtet sich auf Jungheinrich; das Unternehmen gibt sich nach einem erfolgreichen Jahr optimistisch, auch wenn die Aktien zuletzt nur noch eine geringe Zunahme verzeichneten. Innerhalb des SDax mussten Energiekontor und Stratec Verluste einstecken, die die Ergebnisprognosen trübten.

Spannungen gibt es auch an der Währungsfront: Der Euro erfuhr einen kurzfristigen Abstieg auf den tiefsten Stand seit Ende Februar, fing sich aber zuletzt über der 1,08-Dollar-Marke. Auch am Rentenmarkt kam es zu leichten Bewegungen, die Umlaufrendite sank und der Bund-Future verzeichnete leichte Verluste.