24. Mai, 2024

Politik

Debatte um Rentenpolitik: DGB-Chefin Fahimi kritisiert Finanzminister Lindner

Debatte um Rentenpolitik: DGB-Chefin Fahimi kritisiert Finanzminister Lindner

In einer aktuellen Stellungnahme hat Yasmin Fahimi, die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Finanzminister Christian Lindner eine Verunsicherung der Bevölkerung in Bezug auf die Altersrente vorgeworfen. Nach Auffassung Fahimis muss das Rentenversprechen des Staates unantastbar sein. Gleichzeitig kritisierte sie die derzeitige Finanzpolitik scharf und verwies auf den Bundeskanzler Olaf Scholz, der das Renteneintrittsalter in Bezug auf die Debatte als absurd bezeichnete.

Die DGB-Chefin forderte, dass die Politik von finanzabhängigen Einschnitten in die Rentenansprüche Abstand nehmen und die Praxis unbegründeter Steuervorteile für Unternehmen und vermögende Privatpersonen beenden sollte. Diese Handlungen seien nicht zu rechtfertigen und gingen zulasten der langjährig Versicherten. Sie lobte die klare Positionierung des Kanzlers in dieser Angelegenheit und unterstrich, dass anstelle von sozialer Verunsicherung die Schaffung von Rahmenbedingungen für Investitionen und Wachstum der Wirtschaft im Vordergrund stehen sollte.

Der Appell der DGB-Chefin ist ein wichtiges Signal in der fortwährenden Diskussion um die Stabilität der Rentensysteme und die Verteilung von Steuerlasten. Ihr zentraler Punkt: Für die Menschen in Deutschland sollte die Sicherheit der Rentenansprüche eine zentrale Säule der sozialen Sicherheit bleiben.