25. Februar, 2024

Märkte

DAX ringt mit der 17.000-Punkte-Schwelle: Skepsis im Seitwärtstrend

DAX ringt mit der 17.000-Punkte-Schwelle: Skepsis im Seitwärtstrend

Die Zuversicht, dass der DAX den Schritt über die bedeutende Marke von 17.000 Punkten nachhaltig vollziehen kann, wird von Skepsis getrübt, auch wenn Signale einer guten Weltkonjunktur eigentlich eine Stütze sein sollten. Die US-Aktienindizes S&P 500 und Nasdaq 100 setzen fröhliche Akzente mit neuen Höchstständen, während der DAX knapp unter seiner jüngst erzielen Bestmarke verharrt. Mit dem Fokus auf einem soliden Quartalsergebnis der US-Technologiekonzerne und der robusten Lage der US-Wirtschaft bleibt die Stimmung an den Märkten insgesamt hoffnungsvoll.

Anleger richten ihr Augenmerk auf eine mögliche Lockerung der Geldpolitik in naher Zukunft und warten gespannt auf neue Signale der US-Notenbank, insbesondere bezüglich der anstehenden US-Verbraucherpreise. Die Experten sind indes zurückhaltend und rechnen mit einer Verschnaufpause an den Börsen, sollte keine überraschende Wendung bei der Inflationsrate eintreten.

Trotz der aktuellen europäischen Wirtschaftsflaute sieht die DekaBank Lichtblicke für den deutschen Aktienmarkt, getrieben von einer global besser aufgestellten Wirtschaftslage und positiven Unternehmensgewinnen des letzten Quartals. Ein moderates Bewertungsniveau und die Aussicht auf eine entspanntere Geldpolitik könnten somit den Grundstein für künftige Kursgewinne legen.

Die Turbulenzen im US-Gewerbeimmobilienmarkt, welche die Deutsche Pfandbriefbank hart getroffen haben, lösen bei der Weber Bank derweil kein Alarm aus. Sie zeigt sich zuversichtlich, dass besonders große und finanzkräftige Banken in den USA und der Eurozone gut gerüstet sind, um die anstehenden Abschreibungen und Kreditausfälle zu bewältigen. Dennoch bleibt die Analyse des Marktes scharfäugig, um systemische Risiken nicht zu übersehen.

Die charttechnische Analyse deutet auf einen potenziellen Widerstand rund um die 17.000-Punkte-Schwelle hin, den der DAX in der kommenden Woche vermutlich nicht ohne Weiteres durchbrechen wird. Eine Seitwärtsbewegung spiegelt sich in Verkaufssignalen wider, die eine Aufwärtsbewegung in der neuen Woche eher unwahrscheinlich machen. Nichtsdestoweniger scheint ein erheblicher Einbruch durch die positiven Impulse aus den USA abgewendet zu sein.