13. März, 2026

Energy

Darum ist der deutsche Atomausstieg ein historischer Milliarden-Fehler

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnet die Abkehr von der Kernenergie als strategischen Fehler und mobilisiert hunderte Millionen für neue Reaktor-Technologien.

Darum ist der deutsche Atomausstieg ein historischer Milliarden-Fehler
Die EU forciert den Ausbau der Kernenergie. Wie Investoren jetzt von den neuen SMR-Reaktoren profitieren koennen, lesen Sie im Artikel.

Die Europäische Union stuft den Verzicht auf Kernenergie offiziell als gravierende Fehlentscheidung ein

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen positioniert sich auf dem internationalen Nukleargipfel im französischen Boulogne-Billancourt unerwartet deutlich gegen den Atomausstieg.

Zur Flankierung dieser energiepolitischen Kehrtwende kündigt die Europäische Union weitreichende finanzielle Garantien für den Nuklearsektor an.

„Die Mittel dafür werden aus unserem Emissionshandel kommen“, so EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Konkret stellt die EU-Kommission eine Risikoabsicherung in Höhe von 200 Millionen Euro bereit, um privates Kapital für hochinnovative Atomtechnologien zu mobilisieren.

Frankreichs Regierung fordert eine massive paneuropäische Investitionsoffensive in modulare Atomreaktoren

Die französische Strategie zielt darauf ab, emissionsarme Kernenergie auf europäischer Ebene vollständig mit erneuerbaren Energien gleichzustellen, um so auch den Weg für EU-Subventionen freizumachen.

Um den Anschluss an die globale technologische Entwicklung nicht zu verlieren, plant die Regierung in Paris aktuell den Bau von sechs neuen Großreaktoren.

„Unsere amerikanischen Freunde, die Kanadier und Chinesen sind bei diesen Innovationen an vorderster Front, die Europäer müssen im Rennen bleiben“, so Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.

Besonderer Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von Small Modular Reactors (SMR), für die Paris eine verstärkte grenzüberschreitende Kapitalallokation anstrebt.

Ein deregulierter europäischer Strommarkt soll den Handel mit kohlenstofffreien Energieträgern forcieren

Auf dem Gipfel mit Vertretern aus rund 40 Staaten und Organisationen wurde eine engere internationale Verzahnung der Strommärkte debattiert.

Die Vision von Emmanuel Macron umfasst einen paneuropäischen Binnenmarkt, der Offshore-Windenergie, Solarstrom und Nuklearenergie ohne regulatorische Diskriminierung bündelt.

„Wir brauchen einen Markt für den freien Verkehr von kohlenstofffreien Elektronen“, so Emmanuel Macron.

Bemerkenswert an dieser strategischen Neuausrichtung Europas ist die offene Isolation der Bundesrepublik. Aus Deutschland wurde kein Regierungsvertreter zu dem richtungsweisenden Treffen in Frankreich entsandt.

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