25. Februar, 2024

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Borussia Dortmunds Champions-League-Ambitionen von Heidenheimer Defensive gedämpft

Borussia Dortmunds Champions-League-Ambitionen von Heidenheimer Defensive gedämpft

Die Hürde 1. FC Heidenheim hat sich für Borussia Dortmund als zu hoch erwiesen, um die erhofften drei Punkte zu ergattern. Der BVB sah sich am Freitagabend im intensiven Duell mit dem robust auftretenden Aufsteiger zu einem enttäuschenden 0:0-Unentschieden gezwungen. Trotz der Serie von sechs Spielen ohne Niederlage, konnte die Mannschaft von Trainer Edin Terzic nicht in die Top Drei der Bundesliga-Tabelle vorrücken. Bereits das Hinspiel bot mit einem 2:2-Ausgang wenig Anlass zur Freude für die Schwarz-Gelben, die damit kostbare Punkte im Rennen um die Champions-League-Plätze liegenließ.

Dem personell angeschlagenen Kader des BVB mangelte es an spielerischem Feinschliff, zumal wichtige Akteure wie Jadon Sancho, Marco Reus, Julian Brandt und Gregor Kobel krankheits- beziehungsweise verletzungsbedingt fehlten. In der ausverkauften Voith-Arena erhielten 15 000 Zuschauer Zeuge, wie Donyell Malen in der 26. Minute wegen Abseits die Führung für Dortmund verwehrt blieb, ein Tor, das ansonsten als einziger Lichtblick in einer Partie galt, in der BVB's Offensivdrang überwiegend ins Leere lief.

Auf Seiten von Heidenheim verriet Trainer Frank Schmidt vor der Begegnung seine Vorfreude auf das historische Flutlichtspiel und betonte zugleich die Bedeutung einer hohen Einsatzbereitschaft seiner Mannschaft, die seine Forderungen eindrucksvoll umsetzte. Ihre defensive Disziplin, gepaart mit anhaltendem Druck, resultierte früh in einem heiklen Fehlpass von Salih Özcan, der von Tim Kleindienst jedoch nicht verwertet wurde.

Für Dortmund war es vor allem in der ersten Halbzeit schwer, eine Antwort auf die geschickt agierende Hecking-Truppe zu finden. Die Angriffsbemühungen konzentrierten sich um Malen und den jungen Jamie Bynoe-Gittens, dessen Distanzschuss Kevin Müller abwehrte. Auch die Doppelspitze, angeführt von Niclas Füllkrug, scheiterte an der Standhaftigkeit des Heidenheimer Torhüters.

Nach der Pause machte sich die Präsenz von Malen erneut bemerkbar, als er eine Ecke herausholte und später einen akrobatischen Versuch unternahm, doch Müller stand auch dieses Mal im Weg. Terzics taktische Umstellung in der Besetzung brachte keine spürbare Verbesserung des Spiels, da sich Heidenheim durch enorme Laufbereitschaft und geschicktes Positionsspiel einen Punkt redlich verdiente und bis zum Ende verteidigte. So verblieb es trotz eines späten Versuchs von Füllkrug bei einer Punkteteilung, die besonders für Dortmund nachklingen dürfte.